Weisswasser. Das Indians-Tor hütete Thomas Ower, der wie seine Kollegen ein Silvester-Trikot in Retro-Optik trug. Allerdings musste Ower schon nach 87 Sekunden den Puck aus seinem Kasten fischen – 1:0 für die Füchse.
Unbeeindruckt vom Rückstand übernahm das Team von Christian Künast das Kommando, Fraser Clair konnte ausgleichen (3.). In der zwölften Minute hatte der Kanadier die Führung auf der Kelle, er traf aber nur die Latte.
Mehr Glück hatte Daniel Lupzig, dessen Schuss den Weg in die Maschen zum 2:1 für die Indians fand (23.). Aber der Ausgleich ließ nicht lange auf sich warten, eine Direktabnahme schlug hinter Ower ein (24.). Dann fingen sich die Indians gegen clevere Füchse erst einen in Unterzahl, dann einen in Überzahl – 4:2 für die Hausherren. Dem 5:2 folgte zwar noch der Anschlusstreffer von Jamie Chamberlain (55.), aber Weißwasser konnte noch einen obendrauf legen.
Fazit vor dem Jahreswechsel: Hohe Niederlagen und starke Siege machen die Indians zur Wundertüte. Soll die Play-off-Teilnahme gelingen, muss das Team im neuen Jahr konstant sein großes Können abrufen.
Ein hartes Stück Arbeit für Coach Künast, dessen Bilanz nach nun zehn Spielen im Amt auch ausbaufähig ist: Zwölf von 30 möglichen Punkten wurden geholt. ez