Bei den Olympischen Winterspielen am 15. Februar 1952 in Oslo stürmt Xaver Unsinn (links) mit der deutschen Nationalmannschaft das kanadische Tor.
Berlin. Er starb am Mittwochnachmittag im Alter von 82 Jahren in seinem Zuhause in Füssen, wie seine Frau der Nachrichtenagentur dapd bestätigte.
Unter Unsinn, den alle nur „Mr. Eishockei“ nannten, errang die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft mit dem Gewinn der Bronze-Medaille 1976 bei den Olympischen Spielen in Innsbruck ihren größten Erfolg.
Xaver Unsinn war auch als deutscher Nationalspieler erfolgreich. In 72 Länderspielen erzielte er 24 Toren. Mit dem FV Füssen gewann er acht Deutsche Meisterschaften. Später erhielt Unsinn das Bundesverdienstkreuz und wurde in die „Hall of Fame“ des Weltverbandes in Toronto aufgenommen. (dapd)