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Reisereporter Zwischen Himmel und Erde
Reisereporter Zwischen Himmel und Erde
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17:01 05.02.2010
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Die einen wollen im unberührten Tiefschnee ihre Spur hinterlassen und auf der perfekten Welle surfen. Die anderen holen sich ihren Kick in der Halfpipe – jeder hat seinen eigenen Traum. Hier ist unsere Top-Ten der Wintersportorte, in denen sich Snowboarder wie im Himmel fühlen.

Lech am Arlberg

Die endlosen Möglichkeiten abseits der Pisten von Lech und Zürs am Arlberg lassen die Herzen der Boarder höher schlagen. Überall locken markierte Skirouten und Abstecher in den bis zum Knie reichenden Tiefschnee. Tops: Mit der neuen Sechsersesselbahn Muggengrat hinauf schweben – das Zürsertäli hinunterkurven, oder durch den Tiefschnee am Steinmähder gleiten.

www.lech-zuers.at

Ischgl

Beste Bedingungen zum Austoben finden Snowboarder auf den 200 Kilometer Abfahrten der Silvretta-Arena von Ischgl in Tirol. Das "Boarders Paradise" an der Idalp mit Halfpipe, Quarterpipes und Obstacles ist ein Traum für alle Brettartisten. Wer gern abseits der Piste seinen Spaß sucht, findet hier zahlreiche lawinengesicherte, markierte Routen. Abseits davon fährt man auf eigene Gefahr, aber die unberührten Hänge am Palinkopf und die Nordseite des Pardatschgrats sind verlockend.

www.ischgl.com

Kaunertal

Die Gletscherpisten um die Tiroler Weißseespitze im Kaunertal zählen zu den ersten Tummelplätzen der Snowboarder. Zwischen 2150 und 3200 Meter Höhe kommen Sprungsüchtige voll auf ihre Kosten: Im permanenten Snowpark mit seiner 140 Meter langen Superpipe gibt es Curved Box, Picknick-Table, Step Box, Flat Rail und mehr. Im "Testcenter am Kaunertaler Gletscher" kann man die aktuellsten Boards zahlreicher Topmarken testen.

www.kaunertal.com

Sölden

In Gesellschaft von majestätischen Dreitausendern und imposanten Gletschern tummeln sich die Snowboarder im "Base Boarderspark Giggijoch" oberhalb von Hochsölden. Direkt an den Vierersesselbahnen Hainbachkar und Silberbrünnl gelegen, bietet der Funpark auf einer Fläche von 300 mal 100 Metern High Jump Rail, Bumper, Spine und andere Jumps. Und nach der Piste zur Party – die ist in Sölden Programm.

www.soelden.com

Mayrhofen

Einen wahren Boom hat Mayrhofen am sonnigen Talende vom Zillertal in Tirol in den letzten Jahren erlebt. Breite Raverstrecken statt schmaler Ziehwege, ein weitläufiges, baumfreies und lawinensicheres Tiefschneegelände und der Vans Penken Park sind die harten Fakten. Für letzteren wurde eine komplette Piste zum riesigen Snowpark mit vier unterschiedlich schwierigen Lines.

www.mayrhofen.at

Kitzsteinhorn

Diesem Werbespruch folgen die Snowboarder, die dem Kitzsteinhorn im Salzburger Land entgegen gondeln. Kaprun ist ein beliebter Treffpunkt der Boarderszene. Die Auswahl an Funparks ist groß: Es gibt den Glacier Park am Gletscherplateau, den Roxy Park im Bereich der Bergstation der Sonnenkarbahn und den DC Central Park, der sich über das gesamte Gelände von der Bergstation bis zur Talstation der Sonnenkarbahn erstreckt.

www.zellamsee-kaprun.com

Davos

Der alpine Fixstern am Schweizer Snowboardhimmel heißt Davos. In der höchstgelegenen Stadt Europas – „1560 Meter über dem Beach von Hawaii“ – fühlen sich die Cracks besonders wohl. Zum einen gibt es hier zwei Snowboardhotels mit erschwinglichen, einfachen Zimmern und preiswertem Nachtleben im Haus – wer sich an der Bar nützlich macht, kann sogar einen Sonderpreis aushandeln. Spaß auf der Piste verheißt tagsüber das 2590 Meter hohe Jakobshorn mit seiner berühmten Monsterpipe im Snowpark.

www.davos

Laax

Der Bündner Ort Laax bildet zusammen mit den Skibergen über Flims und Falera eine Alpinarena von 220 Pistenkilometern zwischen 1050 und 3018 Meter Höhe. Die größte „Sprungschüssel“ der Alpen ist angesichts der Halfpipe fast schon Untertreibung: 140 Meter lang, 18 Meter breit und 6,50 Meter tief – die Sprünge erreichen bis zu sechs Meter Höhe. Wie im Himmel fühlen sich die Boarder auch im freien ungespurten Gelände am Freeride-Berg Cassons und an den Tiefschneehängen von Motta Rodunda, La Siala und am Vorab Pign.

www.laax.co

Alagna

Natürlich gibt es auch genügend präparierte Traumpisten rund um den alles überragenden Monte Rosa, aber die Könner pilgern vor allem wegen der exzellenten Freeride-Möglichkeiten nach Alagna ins Aostatal. Abfahrten mit mehr als 2000 Höhenmetern suchen ihre Brettmeister. Aber: Das hochalpine Gelände verlangt viel Erfahrung - besser gemeinsam mit einem Bergführer den Traumpowder - beispielsweise vom Passo Zube - hinunter nach Alagna genießen.

www.atlvalsesiavercelli.it

Zugspitzplatt

Profis wie Einsteiger lieben das Zugspitzplatt. Der Terrain Park Zugspitze an der Abfahrt zum Weißen Tal bietet so ziemlich alles, was den Boarder freut: eine Kicker- und Rail-Area, zwei Lines für Einsteiger und Könner. Bei Neuschnee schlagen dann die Herzen aller Freerider höher, wenn sie über Tiefschneehänge gleiten. Tipp: Im Schnee-Iglu übernachten und der erste sein im himmlischen Tiefschnee.

www.zugspitze.de

Von Sabine Metzger

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