Menü
Neue Presse | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Rechtstipp Schaden durch Treppenfahrzeug kein außergewöhnlicher Umstand
Reisereporter Rechtstipp Schaden durch Treppenfahrzeug kein außergewöhnlicher Umstand
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
10:31 19.02.2015
Verspätet sich ein Flug durch die Kollision eines Treppenfahrzeuges mit einem Flugzeug, so stehen den Fluggästen Ausgleichsansprüche zu. Quelle: Caroline Seidel
Frankfurt/Main

Die Beschädigung eines Flugzeugs durch ein Treppenfahrzeug ist kein außergewöhnlicher Umstand. Verspätet sich der Abflug wegen des Schadens um mehr als drei Stunden, muss die Airline eine Ausgleichszahlung leisten. Das entschied das Amtsgericht Frankfurt (Az.: 30 C 3491/13 (25)), wie die Deutsche Gesellschaft für Reiserecht in ihrer Zeitschrift "ReiseRecht aktuell" berichtet.

Bei außergewöhnlichen Umständen handele es sich um Vorkommnisse, die aufgrund ihrer Natur oder Ursache nicht von der Airline zu beherrschen sind, erklärte das Gericht. Die Beschädigung des Flugzeugrumpfes durch ein Treppenfahrzeug sei keineswegs ein solches Ereignis. Der Einsatz des Fahrzeugs sei ganz im Gegenteil Teil der normalen Ausübung des Flugbetriebs. Den Fehler des Fahrzeugführers muss sich die Airline anrechnen lassen.

dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 00:00 und 07:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!