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Aktuelles Mainau geht mathematischen Spuren in der Natur nach
Reisereporter Aktuelles Mainau geht mathematischen Spuren in der Natur nach
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05:07 24.03.2017
Die Insel Mainau ist die größte Touristenattraktion am Bodensee. In diesem Jahr können Besucher Zahlenfolgen in der Natur aufspüren. Quelle: Patrick Seeger/dpa
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Konstanz

Die Blumeninsel Mainau will in diesem Jahr auf die enge Verbindung zwischen Natur und Mathematik hinweisen. Es gehe darum, Pflanzen und ihre Formen aus einem überraschenden Blickwinkel darzustellen, sagte Mainau-Chefin Bettina Gräfin Bernadotte zum Saisonstart am Bodensee.

So könne man etwa beim Rundgang durch die Gärten und Parks der Insel geometrische Figuren entdecken. In einem speziell angelegten Fibonacci-Garten können Besucher sich zudem über die gleichnamige mathematische Zahlenfolge informieren und Beispiele dazu in der Pflanzenwelt entdecken.

Die 45 Hektar große

Insel Mainau ist die größte Touristenattraktion am Bodensee. 2016 besuchten den Angaben zufolge 1,26 Millionen Menschen die Blumeninsel. Auf ein ähnliches Ergebnis hofft das Unternehmen 2017. Dafür setzt die Mainau auch auf neue Digital-Angebote. So gebe es etwa eine App, die den Standort der Nutzer erkennt und Informationen dazu schicken kann. Außerdem werden nach Angaben des Unternehmens in den kommenden Monaten kleine Funkzellen auf der Blumeninsel realisiert, die schnelles Surfen und Telefonieren mit weniger Strahlung ermöglichen sollen.

Neben touristischen Veranstaltungen stehen auch Sanierungsmaßnahmen an. Im Dach des Schlosses habe ein Hausschwamm Teile der Holzbalken zersetzt, sagte Björn Graf Bernadotte, der die Mainau GmbH mit seiner Schwester Gräfin Bettina führt. Die Balken seien dadurch an einigen Stellen um bis zu 60 Zentimeter verkürzt worden. Die Sanierung des Daches werde voraussichtlich mehrere Jahre dauern - die Kosten seien noch nicht genau absehbar. Er rechne aber mit mehreren Millionen Euro. Gefördert werde die Sanierung mit Mitteln von Land und Bund. Die Insel Mainau steht seit 2003 als Gesamtensemble unter Denkmalschutz.

dpa

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