Navigation:
Im März werden auch im Kirchenkreis Neustadt-Wunstorf neue Kirchenvorstände gewählt.

Im März werden auch im Kirchenkreis Neustadt-Wunstorf neue Kirchenvorstände gewählt.
© Rita Nandy

Wunstorf

Kirchenkreis ist gut aufgestellt für Wahlen im März

Auch im Kirchenkreis Neustadt-Wunstorf werden am 11. März  neue Kirchenvorsteher gewählt. Als Kandidaten mit dabei sind auch viele junge Menschen. Bis zum 22. Januar können sich Interessierte noch bewerben.

Wunstorf/Neustadt.  Mitgestalten, Mitarbeiten, Miteinsatz: Mit diesen Schlagwörtern wirbt die evanglischen Landeskirche Hannover für die Kirchenvorstandswahlen am 11. März. Im Kirchenkreis Neustad-Wunstorf mit den dazugehörigen 27 Kirchengemeinden lassen sich laut Aussage der zuständigen Superintendentur mehr als 300 Kandidaten zur Wahl aufstellen. Gewählt werden 200 neue Kirchenvorsteher.

„Wir sind positiv überrascht, dass sich so viele Menschen aufstellen lassen“, sagte Superintendent Michael Hagen. Besonders hervorzuheben sei die Tatsache, dass sich viele junge Menschen zur Wahl stellten. Auch für die Wunstorfer Stiftskirchengemeinde haben sich genügend Bewerber gefunden. Mit Tim Wagner hat sich hier ein Teamer aus der Jugendarbeit aufstellen lassen, der im vergangenen Jahr die Schule abgeschlossen hat und nun in Hannover studiert. „Erfreulicherweise wird nahezu der gesamte bisherige Kirchenvorstand wieder kandidieren. Auch die anderen Gemeinden der Stadt haben signalisiert, dass sie ausreichend Bewerber gefunden haben“, teilte Stiftgemeinde-Pastor Thomas Gleitz mit. Die bisherige Arbeit sei also nicht nur Last, sondern auch motivierend für weiteres Engagement gewesen, sagt er erfreut.

„In der Liebfrauenkirche Neustadt zum Beispiel haben zwei Teamer Interesse, im Kirchenvorstand mitzuarbeiten, und stehen als Kandidaten bereit“, sagt Pastor Marcus Buchholz. Die Mitarbeit in der Kirche entwickle sich von einer Beteiligungskultur zu einer Mitmachkultur, sagt er erfreut.

Bis zum 22. Januar haben interessierte Männer und Frauen noch die Chance, sich für ein Ehrenamt im Kirchenvorstand zu bewerben. Dafür müssen sich Kandidaten bei ihrer Ortsgemeinde melden.  Voraussetzung sind Volljährigkeit und die Kirchenmitgliedschaft. Kandidaten können aber auch von anderen Gemeindemitgliedern vorgeschlagen werden. Die Benachrichtigungen zur Wahl werden am 6. Februar verschickt. „Wir haben 37 000 Wahlberechtigte. Ganz neu dabei ist, dass nun bereits Jugendliche ab 14 Jahre wählen dürfen“, betont Marcus Buchholz.

Großes Interesse an einer Kandidatur im Kirchenvorstand haben die Menschen in der Kirchengemeinde Otternhagen. Dort lassen sich 18 Kandidaten zur Wahl in einer verhältnismäßig kleinen Gemeinde von rund 800  Mitgliedern aufstellen. Problemkind hingegen sei die Kirchengemeinde Gümmer, stellt Michael Hagen fest. Diese gehört zur Region Süd-Land, in die auch die Wunstorfer Ortsteile Idensen, Kolenfeld und Luthe fallen. „Dort ist es noch ungewiß, ob überhaupt eine Wahl stattfinden kann. Es gibt nicht genügend Kandidaten“, so der Superintendent. Weitere Informationen zur Wahl gibt es auf www.kirche-mit-mir.de.

In der Landeskirche Schaumburg-Lippe, zu der auch Großenheidorn, Steinhude und Hagenburg gehören, werden die Gemeindekirchenräte ebenfalls am 11. März gewählt. Aus ihrer Mitte werden dann die Kirchenvorstände besetzt.

Von Christiane Wortmann


Anzeige

Wunstorf ist ...

  • ... eine Stadt westlich von Hannover mit 14 Stadtteilen und 43.000 Einwohnern
  • ... bekannt für seine Lage am Steinhuder Meer
  • ... westlichster Zipfel des Calenberger Lands
  • ... Standort des größten fliegenden Verbands der Luftwaffe und einer großen psychiatrischen Klinik
  • ... mit der vielleicht schönsten historischen Altstadt in der Region ein lohnenswertes Ausflugsziel
  • ... 6x pro Woche Thema in der Leine-Zeitung, die als Heimatzeitung in Wunstorf der Neuen Presse beiliegt. Im Abo und am Kiosk - ohne Mehrkosten.