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Nachrichten Blumenstraße soll später ausgebaut werden
Region Wunstorf Nachrichten Blumenstraße soll später ausgebaut werden
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00:18 16.02.2019
Der Ausbau der Blumenstraße soll auf unbestimmte Zeit verschoben werden. Quelle: Sven Sokoll (Archiv)
Klein Heidorn/Idensen

Keine Diskussion über die Straßenausbaubeitragssatzung: Ortsbürgermeister Jann Weerts sagte, dass er dies schon zu Beginn der Sitzung am Dienstagabend im Gasthaus Tiel deutlich gemacht habe. Eine Debatte mache seiner Meinung nach derzeit keinen Sinn. Eine Finanzierung des Straßenausbaus über die Grundsteuer, wie von Anliegern gefordert, sei nicht möglich, betonte der SPD-Politiker. Sie dürfe nicht zweckgebunden eingesetzt werden. Anwohner der Blumenstraße können aber hoffen, dass sie in absehbarer Zeit noch nicht zur Kasse gebeten werden.

Die Planungen für den Aus- und Umbau sind für 2021 vorgesehen. Ein Jahr später könnten die Arbeiten beginnen. Die Mitglieder des Ortsrates haben sich aber einstimmig dafür ausgesprochen, den Umbau und die Sanierung, in dem Zuge müsste auch ein Abwasserkanal erneuert werden, auf unbestimmte Zeit zurückzustellen. „Wir sehen keine Veranlassung schon mit den Planungen zu beginnen“, sagt Weerts. Die Anwohner hatten argumentiert, dass die Blumenstraße noch in einem guten Zustand sei. Das Problem: Sie ist mit einem Fußweg an jeder Seite zu eng. Die Fahrbahnbreite von vier Metern reiche nicht aus, wenn sich breitere Autos entgegenkommen. Konflikte gäbe es zudem beim Parken. Diese Situation möchte der Ortsrat schnellstmöglich ändern. Er wünscht sich als Notlösung, dass die Nordseite der Straße als Parkmöglichkeit ausgewiesen wird.

Der Ortsrat möchte mit einer Baumschutzsatzung nicht unnötig Konflikte heraufbeschwören. Nachdem ein Bürger diese ins Gespräch gebracht hat, haben die Mitglieder daher die Verwaltung gebeten, Erfahrungen mit einer derartigen Satzung in vergleichbaren Ortschaften zusammenzutragen. Sie möchten wissen, ob sich diese bewährt hat. In der Luther Satzung werden ortsbildprägende Bäume unter Schutz gestellt, die Eigentümer bekommen aber Unterstützung beim Unterhalt.

Radwege sollen besser ausgeschildert werden

Das Radwegenetz in und um Idensen soll attraktiver werden. Dazu gehört eine bessere Ausschilderung und gegebenenfalls eine Sanierung der Wege. Schwachstellen möchten die Ortsratsmitglieder mit Start der Fahrradsaison zusammentragen und an die Stadtverwaltung weiterleiten. „Wir haben eine tolle Anbindung“, lobt Ortsbürgermeister Rolf Herrmann (SPD) und weist auf die „Mittellandkanalroute“ der Region Hannover sowie auf den über ein Leader-Projekt geförderten Radweg „Kloster & Kirchen“ hin. In die Beschilderung sollten auch Rastmöglichkeiten mit einem Angebot an Speisen und Getränken aufgenommen werden.

Der SPD-Politiker lobte zudem die oftmals unbürokratische Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung. Als Beispiel führt er die Überdachung des Wegs zur Friedhofskapelle an. „Wir freuen uns, dass sie erneuert worden ist.“ Bei der halbseitigen Einengung an der Kanalbrücke weisen jetzt Schilder darauf hin, wer zuerst fahren darf. Die klare Regelung sieht vor, dass die Autofahrer stadtauswärts Vorrang haben.

Von Rita Nandy

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