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Region Wunstorf Nachrichten Neue Schule soll in Steinhude entstehen
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00:19 10.02.2019
Die Neue Schule Steinhude möchte gerne in die Räume des Schulzentrums ziehen. Quelle: Rocktäschel (Archiv)
Steinhude

Eine Freie Schule könnte zukünftig die Wunstorfer Schullandschaft ergänzen. Eine dreiköpfige Gründungsinitiative - Andrea Scholten, Corinna Michal-Gabriel und Lars Dietrichkeit – hat sich ein ambitioniertes Ziel gesetzt. Sie möchte mit der Neuen Schule Steinhude bereits zum nächsten Schuljahr beginnen. Das Angebot richtet sich zunächst an die Jahrgangsstufen eins bis sechs, soll später aber bis zur Klasse zehn erweitert werden. „Wir haben schon 24 Kinder zusammen“, sagt Mitinitiatorin Andrea Scholten. Damit seien die Auflagen der Landesschulbehörde erfüllt. Das Konzept sei dort im Dezember eingereicht worden. „Wir befinden uns in der Anfangsprüfung“, bestätigt eine Sprecherin der Niedersächsischen Landesschulbehörde.

Individueller Start in den Schultag

Das Schulkonzept sieht einen Ganztagsschulbetrieb von 7.30 Uhr bis 17 Uhr vor. Je nach Biorhythmus können die Schüler individuell in den Tag starten. Das verpflichtende Programm beginnt erst um 9.30 Uhr. Es wird in altersgemischten Gruppen nach reformpädagogischen Ansätzen von Maria Montessori, Rebecca und Mauricio Wild und Gerald Hüther gelernt. Die Neue Schule versteht sich als „Schule der Zukunft“ und hat ihre Schwerpunkte auf Digitalisierung und Neue Technologien gelegt. „Das heißt nicht immer den neuesten Laptop. Wir möchten die Kinder vielmehr auf die Veränderungen der Zukunft vorbereiten“, erläutert Scholten. Auch das Lehrpersonal für den Start steht zur Verfügung. Die Trägerschaft für die Schule übernimmt die Educational Greenhouse gGmbH. Für den Besuch zahlen Eltern einkommensabhängig zwischen 85 und 400 Euro pro Monat. Ihr Vorhaben stellen die Initiatoren auf Veranstaltungen jeweils am Sonntag, 10.Februar, 16 Uhr, und 17. Februar, 11 Uhr in den Strandterrassen Steinhude vor. Nähere Informationen über das Projekt finden sich im Internet unter www.neue-schule-steinhude.de.

Politik muss Schulgründung vielleicht zustimmen

Für den Unterricht möchte die Schule gerne das Schulzentrums nutzen. „Informelle Gespräche wegen der Räumlichkeiten hat es gegeben“, bestätigt Stadtsprecher Alexander Stockum. Für März seien weitere Gespräche geplant. Bevor der Schulbetrieb starten kann, müssen für städtische Gebäude noch die politischen Instanzen ihre Zustimmung geben. Damit könnten die langen Schulwege für Familie Scholten beendet sein. Die Tochter besucht eine weiter entfernte Freie Schule. „Ich war es leid, den langen Fahrtweg auf mich zu nehmen“, nennt Scholten einen Grund für ihre Initiative. Zudem glaube sie, dass viele Bürger sich weiter eine Schule in Steinhude wünschen.

Von Rita Nandy

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