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Region Wunstorf Nachrichten Lebenshilfe Seelze eröffnet neues Domizil
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18:45 31.08.2018
Christian Siemers (links) vom Vorstand der Lebenshilfe Seelze sowie Einrichtungsleiter Thomas Dierssen eröffnen die neuen Räume der Frühförderung und Autismusambulanz. Quelle: Rita Nandy
Wunstorf

Ein Traum der Lebenshilfe Seelze geht nach langer Zeit in Erfüllung. Der Verein eröffnete am Freitag offiziell seine Frühförderung und Autismusambulanz für Kinder und junge Erwachsene unter dem Dach der Kooperativen Kindertagesstätte an der Rudolf-Harbig-Straße.

Der Wunsch habe bereits seit 2014 bestanden, erzählte Christian Siemers von Vorstand der Lebenshilfe in seiner Eröffnungsrede und bedankte sich bei den Mitarbeitern: „Sie haben alle gewartet und durchgehalten.“ Erst drei Jahre später startete im Oktober der Bau und wurde pünktlich im April 2018 beendet. An den Investitionskosten hat sich die Aktion Mensch mit rund 50 Prozent, bis zu einem Betrag von 300 000 Euro, beteiligt. Wie viel insgesamt ausgegeben wurde, steht noch nicht abschließend fest. Zudem gebe es für drei Jahre einen Personalkostenzuschuss, sagt Siemers.

Im Bereich der Frühförderung sei die Lebenshilfe schon seit 40 Jahren in der westlichen Region Hannovers –Seelze, Barsinghausen, Wunstorf, Garbsen, Neustadt und auch Hannover – aktiv, betonte Einrichtungsleiter Thomas Dierssen. Dadurch sei deutlich geworden, dass auch Klienten mit einer Autismus-Spektrum -Störung spezielle Hilfe benötigen. Vor zwei Jahren wurde mit zwei Mitarbeitern gestartet. „Jetzt sind es bereits vier. Sie betreuen derzeit 25 Klienten“, berichtete Dierssen, der eine wachsende Nachfrage feststellt. Die Diagnostik habe sich verändert, so dass Symptome früher festgestellt werden können. „Wir betreuen Kinder früher und auch länger“, ergänzt die heilpädagogische Mitarbeiterin Gudrun Laqua.

Einen wichtigen Schritt für eine Früherkennung sieht der stellvertretende Bürgermeister Ulrich Troschke auch durch die jüngst beschlossene Beitragsfreiheit für Kitas. Sie ermöglicht allen Eltern, ihr Kind in einer Einrichtung betreuen zu lassen. „Sonst kommen sie zur Schule und man merkt erst dann, da stimmt etwas nicht.“ Beim Rundgang zeigt er sich beeindruckt. „Schön hell und großzügig. Ich bin überrascht, was man alles aus einem Dachboden machen kann.“

Mitarbeiterinen Carola Ludowig (links) und Kristiane Lange haben Spaß im Bällebad. Quelle: Rita Nandy

Rund 450 Quadratmeter stehen den Fachkräften zur Verfügung. „Die neuen Räume sind ein Riesenschritt für die ambulante Frühförderung. Auch schwerbehinderte Kinder und Kleingruppen können wir besser betreuen und fördern“, freut sich der Einrichtungsleiter über die „optimalen Arbeitsbedingungen“. Dazu gehören barrierefreie Therapieräume mit Bällebad, Krökeltisch, Spielen und Spielsachen. Zum Entspannen lädt ein Snoezelraum ein. Für die insgesamt 22 Mitarbeiter stehen Büros, ein Besprechungsraum mit moderner Medientechnik und eine Gemeinschaftsküche zur Verfügung.

Von Rita Nandy

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