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Die Prüflinge mit ihren Vorgesetzten.

Die Prüflinge mit ihren Vorgesetzten.
© Bundeswehr/Stefan Lüer

Wunstorf

Ausbildung für die Transall endet

Nach dem Ende der Ära Transall auf dem Fliegerhorst ist jetzt auch der letzte technische Lehrgang für diesen Flugzeugtyp abgeschlossen worden. Die Bundeswehr hat das mit einem Appell gewürdigt.

Wunstorf.  Die Ära Transall auf dem Fliegerhorst ist jetzt auch bei den technischen Ausbildungsgängen Geschichte. Im November haben sechs Teilnehmer des letzten Lehrgangs zum Fluggerätemechaniker-Feldwebel ihre Urkunden für das Transportflugzeug erhalten. Den Einschnitt beginn die Bundeswehr mit einem feierlichen Appell im Technischen Ausbildungzentrum der Luftwaffe. 

Dabei berichtete dessen Leiter, Oberst Georg von Harling,: „Insgesamt waren in den fünf Jahrzehnten über 200 Offiziere und Unteroffiziere als Ausbilder tätig. Sie haben sage und schreibe mehr als 11.000 Lehrgangsteilnehmer fachlich ausgebildet.“ Schon seit zwei Jahren fliegt das Lufttransportgeschwader 62 nicht mehr mit der C-160 Transall, die jetzt nur bei den Schwestergeschwadern 61 und 63 genutzt wird. Doch zwei Modelle dieses Typs waren noch in Wunstorf verblieben, um die Techniker schulen zu können. Eines ist mittlerweile verschrottet, während die andere noch eine Rolle in der Ausbildungswerkstatt behalten hat. 

Nachdem das Technische Ausbildungszentrum die Soldaten jetzt rund drei Jahre parallel auf zwei Flugzeugtypen vorbereitet hat, steht künftig allein die A400M im Mittelpunkt.

Von Sven Sokoll


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Wunstorf ist ...

  • ... eine Stadt westlich von Hannover mit 14 Stadtteilen und 43.000 Einwohnern
  • ... bekannt für seine Lage am Steinhuder Meer
  • ... westlichster Zipfel des Calenberger Lands
  • ... Standort des größten fliegenden Verbands der Luftwaffe und einer großen psychiatrischen Klinik
  • ... mit der vielleicht schönsten historischen Altstadt in der Region ein lohnenswertes Ausflugsziel
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