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Region Wunstorf Nachrichten Stadt will Bau der Uferwegs angehen
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16:49 12.02.2019
Nach dem Abriss einer Hütte sieht die Stadt den Weg für eine Verbindung zwischen Hafenstraße und Ferienpark-Gelände frei. Quelle: Sven Sokoll
Steinhude

Nachdem die mehr als zehn Jahre langen Auseinandersetzungen zu einem Ende gebracht worden sind, will die Stadt jetzt zügig weiter vorangehen und noch in diesem Jahr einen neuen Uferweg zwischen der Hafenstraße und dem Ferienpark-Gelände bauen. Nachdem das letzte fehlende Grundstück im vergangene Sommer von einem Gerichtsvollzieher und der Polizei geräumt worden war, hat die Stadt dort jetzt auch noch eine Hütte abgerissen. Das hat Bürgermeister Rolf-Axel Eberhardt am Montag im Verwaltungsausschuss der Stadt mitgeteilt.

Um den aktuellen Stand der Planungen noch einmal den Anliegern vorzustellen, ist für Montag, 25. Februar, 18 Uhr eine Versammlung im Forum des Steinhuder Schulzentrums geplant. „Ich finde nach wie vor, dass es richtig ist, das Meer dort noch einmal zugänglich zu machen“, sagte Eberhardt. Im Ortsrat Steinhude hatte es um das Projekt im April vergangenen Jahres noch einmal Streit gegeben, weil die dortigen CDU-Parteifreunde des Bürgermeisters es ablehnen – sie sehen keine Attraktivitätssteigerung und vermissen auch eine Fortsetzung über den Ferienpark hinaus. Von der SPD wurde der neue Zugang aber als notwendig für die touristische Entwicklung bezeichnet.

100.000 Euro stehen im Haushalt

Für den rund 170 Meter langen und 2,50 Meter langen Weg will die Stadt die sogenannten Anwachsflächen vor den eigentlichen Privatgrundstücken nutzen. Das Land als Eigentümer hatte sie zunächst an die jeweiligen Anlieger verpachtet. Als die Verträge ausliefen, wollte die Stadt aber die Chance nutzen, in dem Bereich einen Weg am Wasser zu bauen. Der Bebauungsplan ist seit 2008 in Kraft. Mehrere Anlieger hatten mit Klagen bis hin zum Bundesverwaltungsgericht keinen Erfolg.

Während mit fast allen die Übergabe daraufhin geregelt werden konnte, weigerte sich aber ein Steinhuder weiterhin, die Flächen abzugeben. Die Stadt erhob daraufhin eine Räumungsklage und hatte damit beim Oberlandesgericht Celle Erfolg. Dennoch gelangte die Verwaltung zunächst noch nicht an das Grundstück – und suchte sich dann die Hilfe. Für den Bau hat sie in den Haushalt dieses Jahres jetzt 100.000 Euro eingestellt.

Von Sven Sokoll

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