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Nachrichten „Es mangelt uns an Rücksichtnahme“
Region Wunstorf Nachrichten „Es mangelt uns an Rücksichtnahme“
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16:45 10.10.2018
Auf dem Balkon: Hier lässt Bernd Roßberg gern die Gedanken schweifen oder nimmt sich Zeit für ein gutes Buch. Quelle: Mirko Bartels
Luthe

Bernd Roßberg aus Luthe bewegt Menschen. Der ehemalige Postler ist unter anderem „FreiZeitPilot“ und Akteur im Bewegungsnetzwerk Wunstorf 50plus und selbst ein leidenschaftlicher Tänzer.

Welches ist die schönste Erinnerung, die Sie mit Wunstorf verbinden?

Meine kirchliche Trauung in der Stiftskirche mit der anschließenden Begrüßung vor der Kirche durch unsere Gäste.

Wären Sie ein Fremdenführer in Ihrem Heimatort, was würden Sie Ihren Gästen zuerst zeigen?

Vom Stift ausgehend die Wasserzucht, anschließend über den Bürgerpark in die Fußgängerzone. Die Geschichte von Wunstorf ist mit vielen politischen und historischen Hintergründen verknüpft.

Ich lebe gern hier, weil …

… ich in Wunstorf groß geworden bin und hier viele Menschen kennen und lieben gelernt habe. Der stetige Wandel bekommt der Stadt und mir sehr gut.

Dennoch vermisse ich in meiner Stadt ...

… einen sozialverträglichen und wertschätzenden Umgang mit Menschen, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind. Das bezieht sich auch zum Beispiel auf das Verhalten der Fahrradnutzer in der Fußgängerzone - junge wie auch ältere, leider. Es fehlt die Rücksichtnahme beziehungsweise das partnerschaftliche Verhalten etwa auch bei der Müllbeseitigung - Kippen, Kaugummis und Bonbonpapier werden achtlos weggeworfen.

In welchem Verein oder welcher Institution engagieren Sie sich und warum?

Im TSV Luthe in der Sparte Tanzen, weil hier in der Sparte der Zusammenhalt der Mitglieder stimmt und Geist und Körper durch das variantenreiche Tanzen immer wieder herausgefordert werden. Weiterhin vertrete ich die Postsenioren in Wunstorf und arbeite im Bewegungsnetzwerk Wunstorf 50plus sowie im Haus der Vielfalt als „FreiZeitPilot“ mit. Hier steht die Arbeit mit Senioren im Vordergrund. Aus dieser Zusammen- und Mitarbeit im Umgang mit Senioren ergibt sich meine Antwort auf Ihre vorige Frage.

Wohin führte Sie Ihre jüngste Urlaubsreise, und worauf haben Sie sich bei Ihrer Rückkehr am meisten gefreut?

Nach Berlin in Verbindung mit dem Besuch bei meiner Tochter und einigen Museen. Bei der Rückkehr, nach aufregender Bahnfahrt, habe ich mich auf die Ruhe auf dem Balkon meiner Wohnung gefreut - und auf das entspannte Kaffeetrinken mit meiner Frau.

Unser Foto zeigt Sie an Ihrem Lieblingsplatz. Welcher ist das?

Sie sehen mich hier auf dem Balkon sitzen und die Gedanken schweifen lassen.

Von Nadine Kirst

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