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Wunstorf

Sachau kandidiert für Bischofsamt

Ein gebürtiger Wunstorfer gehört zu den drei Bewerbern für die Nachfolge von Bischof Wolfgang Huber (66) an der Spitze der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz: Rüdiger Sachau, Direktor der Evangelischen Akademie Berlin.

Er wurde mit dem Superintendenten des Kirchenkreises Koblenz, Markus Dröge, und der Publizistikprofessorin Johanna Haberer vom Bischofswahlkollegium nominiert. Die Bischofswahl erfolgt während der Frühjahrssynode vom 14. bis 16. Mai. Der Amtswechsel wird am 14. November vollzogen.
Der 52-jährige Sachau ist als einziger der Kandidaten schon in der Landeskirche tätig. Er leitet seit Februar 2006 die Evangelische Akademie zu Berlin, ein Forum für gesellschaftliche und kirchenpolitische Debatten. In den neunziger Jahren war Sachau acht Jahre lang Studienleiter an der Evangelischen Akademie Nordelbien, ab 2001 leitete er das landeskirchliche Amt für Öffentlichkeitsarbeit in Hamburg.
Er gilt als gut vernetzter „Gremienarbeiter". Er gehörte der Synode der EKD an. Dem nordelbischen Kirchenparlament stand er als Amtschef für Öffentlichkeitsarbeit als Vizepräsident vor. Der Pfarrersohn und promovierte Theologe hat zudem ein Handwerk gelernt. Zwischen Abitur und Theologiestudium absolvierte er eine Lehre zum Autoschlosser. Gemeindeerfahrung sammelte er als Pfarrer in einem niedersächsischen Dorf bei Bramsche. „Das war eine gute Schule", erinnert er sich. Sachau ist verheiratet und hat zwei erwachsene Kinder. epd/roc


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Wunstorf ist ...

  • ... eine Stadt westlich von Hannover mit 14 Stadtteilen und 43.000 Einwohnern
  • ... bekannt für seine Lage am Steinhuder Meer
  • ... westlichster Zipfel des Calenberger Lands
  • ... Standort des größten fliegenden Verbands der Luftwaffe und einer großen psychiatrischen Klinik
  • ... mit der vielleicht schönsten historischen Altstadt in der Region ein lohnenswertes Ausflugsziel
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