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Region Wunstorf Nachrichten Busnetz: Nur wenige Zugeständnisse der Region
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00:16 12.02.2018
Regiobus wird auch im Wunstorfer Stadtgebiet künftig weniger Fahrten machen. Quelle: Archiv
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Wunstorf

 Die Regionsverwaltung hat auf die Stellungnahmen reagiert, die zu den geplanten Änderungen im Busnetz bei ihr eingegangen sind. Die Stadt Wunstorf hatte die Streichungen auf mehreren Linien abgelehnt, doch dem soll nur in Einzelfällen gefolgt werden. Die Region begründet das damit, dass die geplanten Streichungen Fahrten an Tagesrandlagen  und am Wochenende betreffen, die sehr schwach ausgelastet sind.

Bei der Linie 740/741 durch das Butteramt soll werktags jetzt allerdings die erste Fahrt gegen 5 Uhr erhaltenbleiben. Die Stadt hatte vor allem darauf hingewiesen, dass vor allem Berufsschüler oft schon sehr früh unterwegs sein müssen. 

Auch für Luthe hat die Stadt erreicht, dass die drei Frühfahrten um 5.15, 6.15 und 7.15 Uhr der Linie 780 über die Hauptstraße erhalten bleiben. Weiterhin will die Region jetzt alle Fahrten dieser Linie über Blumenau führen. 

Allerdings bleibt die Region bei den Plänen, die Linie 790 über Liethe nach Poggenhagen ganz zu streichen. Sie verweist darauf, dass der Schülerverkehr mit der Linie 785 erhalten bleibt, und darüber hinaus in Liethe kaum Nachfrage herrscht. Ein Bedarfsverkehr soll eingerichtet werden. 

Die Stadt hatte ebenso wie die Wunstorfer Psychiatrie gefordert, die Linie statt dessen bis zum Krankenhaus in Neustadt zu verlängern. Dafür sieht die Region aber kein ausreichendes Fahrgastpotenzial und verweist zudem darauf, dass die Passagiere auch mit der Eisenbahn nach Neustadt fahren können.

Die Stadt hatte sich noch eine stärkere Verbindung nach Garbsen gewünscht, unter anderem wegen des Universitätscampus und des Kinos. Das aktuelle Angebot mit der Linie 410 soll aber nicht weiter ausgebaut werden. Einig ist man sich indes, dass die Anbindung des Steinhuder Meeres mit der Fahrradbuslinie 835 gemeinsam überplant werden soll.

Die Aktualisierung des Nahverkehrsplans in der geänderten Fassung soll am 22. Februar im Verkehrsausschuss der Region diskutiert werden. Die Regionsversammlung soll sie dann am 6. März beschließen.

Von Sven Sokoll

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