Menü
Neue Presse | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Nachrichten Kaschube: Rat billigt neue Variante
Region Wunstorf Nachrichten Kaschube: Rat billigt neue Variante
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:15 01.09.2018
Das Seniorenheim Kaschube in Hagenburg soll erweitert werden. Quelle: Jan Peter Wiborg
Hagenburg

Das Aufatmen bei Isa Woltmann, der Investorin und Betreiberin des Hagenburger Seniorenwohn- und Pflegeheims Kaschube, im Zuschauerraum ist spürbar gewesen. Nachdem im Vorfeld alle Bedenken und Einwände gegen den Neubau des Gebäudes berücksichtigt worden waren, haben die baugenehmigungsreifen Pläne im zweiten Anlauf den Rat der Gemeinde Hagenburg passiert.

Einstimmig votierten in der jüngsten Sitzung des Gremiums die Ratsmitglieder für das Vorhaben. Bürgermeister Dieter Eidtmann (CDU) zeigte sich zufrieden mit dem Kompromiss, der zwischen Anwohnern und Betreibern erzielt worden war. Das kompaktere Heim war bereits im Bauausschuss auf Zustimmung gestoßen.

Wesentlich zur Verständigung zwischen den Parteien beigetragen hat, dass den Planungen nun die Dorfgebietskulisse zugrunde liegt und nicht mehr der Maßstab eines Allgemeinen Wohngebietes.

Der erste Entwurf war unter anderem in den politischen Gremien des Fleckens auf heftige Kritik gestoßen. Die hatte sich unter anderem daran entzündet, dass der ganze Garten überbaut werden sollte (wir berichteten). Einwände gab es auch von Anwohnern: Sie hegten Befürchtungen wegen Lärm- und Geruchsemission.

„Das Projekt passt nun aus allen Richtungen“, sagte der Hagenburger Gemeindedirektor Jörn Wedemeier. Die Pläne zur Umgestaltung werden nun im weiteren Verfahren öffentlich ausgelegt. Wedemeier vermutet aber, dass „da nicht mehr so viel kommen wird“.

Die Sorge, dass an der Ecke an der Schierstraße und der Wilhelm-Suhr-Straße ein großer Komplex entsteht, sieht CDU-Fraktionschef Jörg Zschetzsche zerstreut.

„Wir haben das Projekt nicht verhindern wollen, sondern wollten die Nachbarschaft einbinden“, sagte SPD-Fraktionschef Detlef Gödeke. Das sei nun so passiert. „Und es ist gut geworden“, so Gödeke.

Ein wenig „drückt“ Gödeke nach eigenem Bekunden allerdings immer noch die Sorge um die Parkplätze. Aber auch bei diesem Punkt habe die Betreiberin des Heimes die Initiative ergriffen und auf der anderen Seite der Schierstraße Flächen angemietet. Seine Fraktion habe bereits den Antrag gestellt, vor dem Heim an der Schierstraße Tempo 30 einzuführen.

Von Jan Peter Wiborg

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 00:00 und 07:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Bei der Vorstellung des Jahresberichts hat der Diakonieverband Hannover-Land von einem Mangel an bezahlbaren Wohnungen gesprochen. Die Woche der Diakonie bietet viele Veranstaltungen.

28.08.2018

Die Polizei hat sieben mutmaßlich gestohlene Fahrräder bei einer Großfamilie in Wunstorf sichergestellt. Für vier sucht sie noch die rechtmäßigen Eigentümer.

28.08.2018

Beim Umbau in der Evangelischen IGS hat die Stadt weiter Probleme mit den Handwerkern. Der Februar-Termin für die Übergabe kann aus heutiger Sicht aber noch gehalten werden.

28.08.2018