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Nachrichten Ortsrat Bokeloh fordert Tempo-30-Zone
Region Wunstorf Nachrichten Ortsrat Bokeloh fordert Tempo-30-Zone
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00:34 28.05.2018
Das Materiallager am Eingang zur Grundschule Bokeloh soll auf Wunsch der Ortsratsmitglieder sofort verschwinden. Quelle: Rita Nandy
Bokeloh

Der Ortsrat Bokeloh hat bei seiner Sitzung am Donnerstagabend einstimmig gefordert, schnellstmöglichst einen Tempo-30-Abschnitt in der Dorfmitte einzurichten. Die Politiker wünschen sich eine geringere Geschwindigkeit für die Mesmeroder Straße westlich der Bushaltestelle beziehungsweise Bedarfsampel bis zum Fußgängerüberweg Ebelingstraße an der Schaumburger Straße. Damit sollen vor allem die Kinder sicherer zur Schule kommen, aber vor den Geschäften und Arztpraxen leichter ein- und ausgeparkt werden können.

Zur Sicherheit der Kinder soll auch beitragen, dass die Eltern nicht mehr direkt bis zur Schule fahren. Sie sollen sie an einer Kiss-and-go-Zone bereits am Schützenplatz absetzen. Eine weitere Gefahrenquelle ist das Materiallager einer Baufirma direkt am Zugang zur Grundschule. Dies wurde zunächst für die Sanierung der Ortsdurchfahrt benötigt. Doch diese ist mittlerweile fertiggestellt. „Kinder können die LKW-Rangiersituation noch nicht richtig einschätzen und werden so in erheblichen Maße gefährdet“, erläutert Angelika Wellmann, Gruppensprecherin der SPD-Fraktion und der Grünen.

Straße hat erheblich gelitten

Das sieht auch die Stadtverwaltung so, die bereits das Gespräch mit der Baufirma gesucht hat. Dieses habe versprochen das Gelände zeitnah zu räumen, habe allerdings noch keine Ersatzfläche gefunden. „Der Betrieb ist so in dem Sinne nicht gestattet“, weist Stadtverwaltungsmitarbeiterin Gabriele Schlüter auf den „baurechtswidrigen Zustand“ hin. Zudem habe durch die 40-Tonner die Straße erheblich gelitten sowie auch die Bordsteinkanten am Fußweg, klagt Ortsbürgermeister Matthias Waterstradt und stimmt mit den anderen Ortsratsmitgliedern für die sofortige Aufhebung des Lagerplatzes.

Der Ortsrat hatte außerdem einen Bericht der Stadtverwaltung über geplante Umbaumaßnahmen an der Schule gefordert, den Timo Hahn lieferte. Im Erdgeschoss der Schule soll ein Raum geteilt werden, der einen differenzierten Unterricht erlaubt. Dazu sollen im nächsten Jahr Mittel bereit gestellt und der Plan umgesetzt werden. Für den Hortbereich stellt sich die Situation als schwierig heraus. Weder ist in der benachbarten Kita ausreichend Platz, noch lässt der bauliche Zustand des TSV-Heims eine Schülerbetreuung zu. Einziger Ausweg wäre eine Containerlösung, die die Verwaltung jedoch derzeit nicht verfolge. Im neuen Schuljahr wünschen sechs Eltern eine Betreuung für ihre Kinder, allerdings seien erst zwei angemeldet, erläutert Hahn. Sechs Schüler verlassen zum Schuljahresende den Hort. Derzeit besuchen 149 Kinder die Schule. Im Sommer werden 35 Erstklässler eingeschult.

Von Rita Nandy

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