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Region Wunstorf Nachrichten Neue Ausgabe des Stadtspiegels ist erschienen
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00:15 12.11.2017
Die neuste Ausgabe des Stadtspiegels vom Heimatverein. Quelle: Manfred Rasche
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Wunstorf

 Die neue Ausgabe des Stadtspiegels vom Heimatverein Wunstorf setzt weiterhin auf das vielfach gelobte neue Design auf Hochglanzpapier. Der Umfang wurde auf 34 Seiten erhöht. Zuerst geht es in den Beiträgen um Biber in der Aue. Die Nagetiere machen sich nach vielen Jahrzehnten, eventuell sogar Jahrhunderten hier wieder bemerkbar. Dann berichtet der frühere Lokalreporter Michael Bergert über seine Tätigkeit in Wunstorf, wobei Amüsantes im Vordergrund steht und nicht die Wunstorfer Lokalpolitik. Einen Seitehieb gegen die lange Geschichte der Nordumgehung gibt es auch, der Journalist berichtet aber auch über die ersten „geschossenen Böcke“ zu Beginn der Karriere. 

Ein weiteres Thema des neuen Stadtspiegels ist die seit 1847 durch Wunstorf fahrende Eisenbahn und der Bahnhof. Dabei geht es um die Auswirkungen der Bahn auf  Wunstorf und die „Bahnhofsrepublik“, die im Anschluss an den Bahnhofbau entstand. Die Erinnerung eines Hölty-Oberstufenschülers an die Zeit vor 40 Jahren dürfte auch das Interesse bei vielen Hölty-Schülern wecken und Erinnerungen an die Schulzeit wachrufen. Der Text erzählt viele Anekdoten über das Gymnasium, die besonders auch für Leute interessant sein dürften, die nicht auf dem Hölty waren. Ein ernsteres Thema gibt es auch im Zusammenhang mit dem Hölty-Gymnasium. Dabei geht es um die Herkunft und Datierung einer Inschrift an der historischen Wunstorfer Stiftsschule, die 1997 auch am Hölty angebracht wurde. 

Anregungen zum Umgang mit dem strittigen Denkmal, dem Agnes-Miegel-Stein, der immer wieder beschmiert und vorerst nicht mehr aufgestellt  wurde, zwei plattdeutsche Geschichten, einige Kurzbeiträge und viele Fotos gibt es ebenfalls. Das Heft wurde bereits kostenlos an die Vereinsmitglieder zugestellt. Interessierte können es im Buchhandel oder im Info des Heimatvereins gegen eine Schutzgebühr von 2,50 Euro erwerben.

Von Leon Denecke

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