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Siegfried Kröning bedankt sich bei Sabine Reichert für die engagierte Mitarbeit. Reichert arbeitet seit Anfang Februar im Sekretariat des Kulturrings.

Siegfried Kröning bedankt sich bei Sabine Reichert für die engagierte Mitarbeit. Reichert arbeitet seit Anfang Februar im Sekretariat des Kulturrings.
© Christiane Lange-Schönhoff

Wunstorf

Kulturring halbiert Defizit

Die finanzielle Lage des Kulturrings war am Montagnachmittag ein großes Thema auf der Jahresversammlung. Der Verein konnte sein Defizit um die Hälfte reduzieren und hofft auch für nächste Saison auf ein positives Ergebnis.

Wunstorf.  Finanzen, Personal, Spielzeit und Ticketverkauf:  Es waren wichtige Themen, mit denen sich die Mitglieder des Kulturrings auf ihrer Jahresversammlung am Montagnachmittag beschäftigten. Besonderes Augenmerk legte der Vorstand dabei auf die derzeitige finanzielle Lage. Verzeichnete der Verein in der Spielzeit 2015/16 noch ein Defizit von rund 12.600 Euro, konnte Vorsitzender Siegfried Kröning  für die vergangene Saison ein positiveres Ergebnis vermelden. „Wir konnten in der 65. Spielzeit unser Defizit halbieren und schließen die Saison mit einem Betrag von minus 6200 Euro“, verkündete Kröning auf der Sitzung.

Auch Wunstorfs Erster Stadtrat Carsten Piellusch zeigte sich zuversichtlich. „Sie sind auf einen sehr guten Weg. Der Vorstand hat hervorragende Arbeit geleistet. Machen Sie bitte weiter so“, betonte er. Die Stadt bezuschusst den Kulturring jährlich mit 16 000 Euro. Diese Summe bilde für die Arbeit des Vereins eine wichtige finanzielle Grundlage, betonte Kröning.

Positive Stimmung bei der Hauptversammlung des Kulturrings

Positive Stimmung bei der Hauptversammlung des Kulturrings: Die finanzielle Lage entspannt sich langsam.

Quelle: Christiane Lange-Schönhoff

 

In der Spielzeit 2016/17 präsentierten Kröning und seine Mitstreiter ein abwechslungsreiches Programm mit  28 Veranstaltungen. „Wir sind mit der Saison im Großen und Ganzen zufrieden. Es kamen 300 Besucher mehr als in der Spielzeit davor. Das Neujahrskonzert war wie immer ausverkauft. Auch für 2018 sind alle Karten vergeben. Erste Anmeldungen für 2019 liegen bereits vor“, berichtete Kröning erfreut. 

Gezeigt hat der Kulturring fast ausschließlich Unterhaltungsstücke. Dantons Tod war im Programm eines der  wenigen Dramen. Der Kulturring holte das Stück auf Bitten des Hölty-Gymnasiums auf die Bühne. „Leider hatten wir die Besucherzahlen höher eingeschätzt, als sie es dann tatsächlich waren. Die Einführung in das Thema wurde aber gut angenommen. Wir mussten die Veranstaltung vom Balkon in den Saal verlegen“, sagte der Vorsitzende. 

 Außerdem informierte Kröning seine Mitglieder über die Zusammenarbeit mit der Karten-Hotline Proticket. Damit können Theaterbesucher seit Anfang September Kulturring- Veranstaltungen und Abonnements buchen. „Mit Proticket steigte der Kulturring in ein neues, modernes Zeitalter ein, denn Karten für die Veranstaltungen sind jetzt auch online verfügbar“, sagte Kröning. Es habe anfänglich einige Schwierigkeiten mit dem Anbieter gegeben. Die Stadt sei aber, weil sie dort ebenfalls Vertragspartner sind, bei der Umsetzung behilflich gewesen. 

Glücklich zeigte sich Siegfried Kröning auch über die Neubesetzung im Kulturring-Büro. Nach mehreren Absagen und kurzfristigen Kündigungen hat der Verein mit Sabine Reichert eine neue Sekretärin gefunden. „Sie setzt sich sehr für den Verein ein. Die Arbeit beim Kulturring ist für sie ein ganz neues Fachgebiet. Frau Reichelt hat von Anfang an versucht, die Belange des Kulturrings zu verstehen und sich einzuarbeiten. Dabei hat sie auch nicht vor Überstunden nicht zurückgeschreckt“, lobte Kröning seine neue Mitarbeiterin. 

Zum Schluss wählten die Mitglieder Monika Walter zur neuen Schriftführerin. Cornelia Fricke verstärkt ab sofort den Beirat. 

Von Christiane Lange-Schönhoff und Leon Denecke


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  • ... bekannt für seine Lage am Steinhuder Meer
  • ... westlichster Zipfel des Calenberger Lands
  • ... Standort des größten fliegenden Verbands der Luftwaffe und einer großen psychiatrischen Klinik
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