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Die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr will den Bau eines Kreisels in der Hagenburger Ortsmitte nicht unterstützen.

Die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr will den Bau eines Kreisels in der Hagenburger Ortsmitte nicht unterstützen.
© Jan Peter Wiborg

Hagenburg

Landesbehörde lehnt Kreisel ab

Die Landesstraßenbaubehörde sieht keinen Grund, von sich aus einen Kreisel im Verlauf der B 441 in der Hagenburger Ortsmitte zu betreiben. Die Gemeinde dürfte ihn aber selbst finanzieren. 

Hagenburg.  Schlechte Nachricht für die Gemeinde Hagenburg kurz vor dem Jahreswechsel: Die Niedersächsische Behörde für Straßenbau und Verkehr hat den Bau eines Kreisels in der Ortsmitte Hagenburgs an der Kreuzung der Bundesstraße 441 mit der Twegte und Schierstraße abgelehnt.

„Die Mängel in der Leistungsfähigkeit sind nicht groß genug“, sagte der Leiter der Behörde, Geschäftsbereich Hameln, Markus Brockmann, zur Begründung.

Dies habe er der Gemeinde bereits in einem Gespräch vorab mitgeteilt. Gemeindedirektor Jörn Wedemeier verkündete dem Rat daraufhin die Entscheidung in der letzten Sitzung dieses Jahres. Die Mitarbeiter der Landesbehörde formulieren zur Zeit die schriftliche Begründung aus.

Die Gemeinde hatte bereits das ehemalige Apotheken-Haus gekauft, um den notwendigen Platz für einen Kreisel zur Verfügung stellen zu können. Konkret bedeutet die Ablehnung aus Hameln, dass weder das Land Niedersachsen noch der Bund den Planungsauftrag für einen Kreisverkehrsplatz erteilen und den Bau bezahlen werden.

Aus der Sicht Brockmanns sind zwei wesentliche Punkte für die Entscheidung verantwortlich: „Es ist kein Unfallschwerpunkt“, sagte er, und auch die Leistungsfähigkeit der Kreuzung sei gegeben. Ein theoretisch gerechneter Rückstau von rund 200 Metern komme nicht vor. An den Farben des Lichtes einer Verkehrsampel orientiert beschrieb Brockmann den Zustand als „nicht grün“, wohl eher „grün-gelb“.

Der von der Gemeinde Hagenburg beauftragte Verkehrsplaner Lothar Zacharias hatte der Kreuzung unter Sicherheitsgesichtspunkten – in Zeugnisnoten ausgedrückt – eine „glatte Sechs, am liebsten aber eine Sieben“ gegeben.

Was nun aus dem einstimmig ausgedrückten Wunsch der Kommunalpolitiker in der Gemeinde Hagenburg wird, einen Kreisel in der Ortsmitte zu bauen, steht in den Sternen. Der Verwirklichung des Projekts stünde nichts im Weg, wenn die Gemeinde Hagenburg den Kreisel selbst finanzieren würde.

Von Jan Peter Wiborg


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