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Die Rekal-Anlage auf dem Werksgelände von Sigmundshall soll auch nach dem Ende des Kaliabbaus betrieben werden.

Die Rekal-Anlage auf dem Werksgelände von Sigmundshall soll auch nach dem Ende des Kaliabbaus betrieben werden.
© dpa

Wunstorf

K+S reicht Antrag für Rekal-Anlage ein

In der Rekal-Anlage des Werks Sigmundshall sollen auch nach dem Ende des Kaliabbaus rund 50 Arbeitsplätze erhalten bleiben. K+S hat dafür den Antrag beim Landesbergbauamt eingereicht.

Bokeloh.  Der K+S-Konzern treibt das Genehmigungsverfahren für den künftigen Betrieb ihrer Rekal-Anlage auf dem Werksgelände von Sigmundshall voran. Beim Landesamt für Bergbau hat die Tochter K+S Kali GmbH einen Antrag auf ein entsprechendes Planfeststellungsverfahren nach Bergrecht gestellt.

In der Anlage werden seit 1995 Aluminium-Salzschlacken wieder aufgearbeitet. Einen Teil der Restfraktionen nutzt das Unternehmen auch zur Begrünung der Halde. Nach dem für Ende 2018 angekündigten Ende des Kali-Abbaus sollen in der Rekal-Anlage für mindestens 15 Jahre noch rund 50 Arbeitsplätze erhalten werden.

In dem Verfahren, in dem unter anderem auch Immissionen und Umweltverträglichkeit geprüft werden, wird auch die Öffentlichkeit noch einmal zu beteiligen sein. Wann die Antragsunterlagen dafür ausgelegt werden, will K+S später noch bekanntgeben.

Von Sven Sokoll


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Wunstorf ist ...

  • ... eine Stadt westlich von Hannover mit 14 Stadtteilen und 43.000 Einwohnern
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