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Region Wunstorf Nachrichten Planungen für Volksbank-Bau gehen weiter
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00:26 30.05.2018
Auf diese Weise will die Volksbank Nienburg auf dem früheren Volksbank-Gelände bauen. Quelle: privat
Wunstorf

Nachdem die politischen Gremien im März bereits dem Entwurf der Norddeutschen Wohnbau für das Gelände des ehemaligen Autohauses Sölter zugestimmt haben, steht jetzt auch der zweite Teil der künftigen Bebauung zur Beratung an: Zur Straße hin will die Immobilientochter der Volksbank Nienburg einen viergeschossigen Riegelbau in einer Bogenform errichten lassen, der außer ihrer Hauptstelle für Wunstorf auch Wohnungen und Praxen aufnehmen wird.

Erreicht werden soll das Gebäude über eine Privatstraße, die in die Hagenburger Straße und die Straße Am Stadtgraben mündet. Damit die Autos abgestellt werden können, ist unter anderem eine Tiefgarage mit etwa 55 Plätzen vorgesehen. Gutachter haben bestätigt, dass die entstehenden Verkehrsmengen durch den Volksbank-Komplex und die beiden Wohngebäude an der Aue verträglich sind, dass im Verlauf der jetzigen Bundesstraßen später aber auch noch zwei Kreisel eingerichtet werden könnten. Die Flächen stehen dafür jedenfalls weiterhin zur Verfügung.

Mit dem Neubau wollen die Planer nicht nur das Angebot an Wohn- und Geschäftsflächen ausweiten und damit auch Arbeitsplätze schaffen, sondern auch zu einer Aufwertung dieses Tors zur Innenstadt beitragen. Eine Grünfläche, die entlang der Straße Am Stadtgraben im Flächennutzungsplan festgesetzt war, soll allerdings planerisch aufgegeben werden, nachdem sie auch bisher bei der früheren Nutzung des Geländes schon kaum noch existierte.

Mit den Wohnungen oben im Volksbank-Gebäude sollen vor allem Ältere, aber auch Singlehaushalte und junge Familien die Möglichkeit bekommen, nah an der Innenstadt und weiteren Versorgungseinrichtungen wohnen zu können. Sie sollen vor allem zur Aue hin untergebracht werden. In einer turmartigen Erhöhung ist außerdem eine Penthouse-Wohnung vorgesehen. Nach Westen hin wird die Fassade gestaffelt angelegt.

Nachdem die beiden Bauprojekte anfangs gemeinsam geplant wurden, sind sie nun in zwei Verfahren aufgeteilt worden. Dabei wird so verfahren, dass beide Projekte gemeinsam möglich sind, aber auch jeweils für sich realisiert werden können.

Beratungen beginnen im Ortsrat

Über das Bauprojekt der Volksbank spricht der Ortsrat Wunstorf in seiner öffentlichen Sitzung am Mittwoch, 30. Mai, ab 18 Uhr im Rathaus. Zuvor besuchen die Mitglieder aber ab 17 Uhr das Mehrgenerationenhaus Haus der Vielfalt, Bäckerstraße 6.

Weitere Themen sind die Gestaltungssatzung für Werbeanlagen in der Innenstadt und die Neufassung des Trägervertrags für das Kinder- und Jugendzentrum Der Bau-Hof. Um 100.000 Euro soll zudem der Investitionskostenzuschuss an die Vereine TuS und 1. FC Wunstorf für den Bau des Sanitärpavillons im Barnestadion erhöht werden, nachdem die Gesambaukosten sich auf 625.000 Euro erhöht haben. Die Vereine suchen auch noch weitere Sponsoren.

Schließlich sollen die Politiker entscheiden, wie die Friedrichstraße ausgebaut werden soll, und eine neue Schiedsperson wählen.

Von Sven Sokoll

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