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00:16 22.02.2019
Die Jugendlichen in Wennigsen bekommen eine Skateranlage und sollen ihre Ideen einbringen. Am Donnerstag gibt es den ersten Workshop. Quelle: NANCY HEUSEL
Wennigsen

Die Jugendlichen in Wennigsen warten schon lange darauf, dass die Skateranlage am Bröhnweg kommt – nun geht es tatsächlich los. Am Donnerstag, 21. Februar, gibt es den ersten Beteiligungsworkshop, den Jugendpflege und Gemeinde organisieren. Die Jugendlichen dürfen mitbestimmen, wie der Skatepark später aussehen könnte. Sie können ihre Wünsche, Ideen und Vorstellungen einbringen. Los geht es um 19 Uhr im Jugendhaus. Anmelden braucht man sich nicht.

Workshops mit dem Architekt

Damit die geplante Skate- und BMX-Anlage in Wennigsen tatsächlich den Bedürfnissen ihrer zukünftigen Nutzer entspricht, war zwischen Jugendparlament, Politik und Verwaltung vereinbart worden, dass sie an den konkreten Planungen beteiligt werden. In den nächsten Wochen wird es mehrere Workshops geben, bei denen die Jugendlichen gemeinsam mit Dirk Lücke, Architekt und selber Skater, ihre Skateanlage und ihren Bike-Trail entwickeln. Er und sein Team sind anerkannte Experten in ihrem Metier: Das Planungsbüro hat auch Deutschlands größten Skatepark in Düsseldorf entworfen.

Die Verwaltung muss derweil noch einiges wegen des Grundstücks klären, wo die Skateranlage gebaut werden soll. Noch nicht gelöst ist etwa das Problem mit dem Oberflächenwasser für die Wiese neben dem Elan-Parkplatz. Um das Wasser bei starkem Regen aufzufangen, braucht man eine Überlauffläche. Gedacht worden war zuletzt auch an ein Rigolensystem unter der Skateanlage, das optisch an gestapelte, leere Bierkästen erinnert. Inzwischen sehe es aber wohl doch eher nach einer oberirdischen Lösung aus, hatte Bürgermeister Christoph Meineke neulich im Bauausschuss mitgeteilt.

Boulebahn integrieren?

Vielleicht ließe sich auch eine Boulebahn irgendwie in den Skatepark integrieren, hatte Nabu-Chef Gerhard Krick im Bauausschuss nachgefragt. Dann wäre der Platz etwas für Alt und Jung. Krick war von Wennigser Boulespielern gebeten worden, dieses Thema bei der Gemeinde anzusprechen. Meineke konnte nichts versprechen, sagte aber, er werde diesen Wunsch an den Planer und die Jugendlichen weitergeben. Die Belegung der Fläche sei aber eigentlich schon ziemlich genau in der Bauleitplanung festgelegt worden, sagte Meineke.

Von Jennifer Krebs

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