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Region Wennigsen Nachrichten Roland Weller feiert Open-Stage-Erfolg im Rampenlicht
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00:18 20.02.2019
Das Publikum verfolgt in der Tenne den Auftritt der Band Artossa mit Sängerin Myriam Nehr und dem Initiator der Open Stage, Roland Weller (rechts). Quelle: Ingo Rodriguez
Degersen

Fast 150 ehrenamtlich organisierte Konzerte und dazu auch noch gedruckte Plakate mit einer geschätzten Gesamtlänge von fast 600 Kilometern: Diese beeindruckende Bilanz können Musiker Roland Weller und die beiden Gastwirte Frank Koch sowie Monika Meyer zehn Jahre nach dem ersten Open-Stage-Konzert im Gasthaus Zur Tenne in Degersen vorweisen. Den Erfolg der inzwischen weit über die Grenzen der Region Hannover hinaus bekannten und beliebten Konzertreihe haben die drei Initiatoren und Organisatoren am Sonnabendabend mit rund 150 Besuchern und zwei ganz besonderen Auftritten gefeiert.

Das Publikum verfolgt in der Tenne den Auftritt der Band Artossa mit dem Initiator der Open Stage, Roland Weller. Quelle: Ingo Rodriguez

Zehn Jahre Open Stage in der Tenne: Aus diesem Anlass hatte es sich Weller nicht nehmen lassen, selbst ins Rampenlicht auf der kleinen Bühne in der Kultkneipe zu treten – und zwar gleich mit zwei seiner eigenen und in Szenekreisen hoch gehandelten Bands. Während die Formationen Artossa und BlueMood die Minibühne über den einst für die englische Band Pink Floyd angefertigten Megaboxen rockten, nahm sich Gastwirt Koch einen Moment Zeit, um an die Anfänge zu erinnern. Begonnen habe alles vor elf Jahren mit einer Konfirmationsfeier in der Tenne, bei der Weller zu Gast gewesen sei. „Ich habe am Tresen ausgeschenkt und wir sind dann miteinander ins Gespräch gekommen“, erzählte Koch. Weller sei später zum ersten Mal bei einem Konzert in der Tenne gewesen und habe beeindruckt zur Kenntnis genommen, wie gut Auftritte dort funktionieren würden. Nach einem Jahr Planung sei es dann im Februar 2009 so weit gewesen: „Beim ersten Open-Stage-Konzert ist Weller auch mit Artossa selbst aufgetreten“, sagte Koch.

Die Gastwirte Frank Koch und Monika Meyer freuen sich über den großen Erfolg der inzwischen bereits zehn Jahre alten Konzertreihe. Quelle: Ingo Rodriguez

Die Grundidee hat sich laut Koch in den vergangenen zehn Jahren nicht verändert: „Auch in Zukunft wollen wir an jedem zweiten Sonnabend im Monat Künstlern eine Bühne bieten – egal welche Musikrichtung“, sagte Koch. Geändert habe sich inzwischen der Bekanntheitsgrad der Konzertreihe – auch, weil kleinere Bühnen in Orten heutzutage inzwischen Seltenheitswert besäßen. „Vor zehn Jahren haben Gruppen aus Wennigsen oder Barsinghausen bei uns gespielt, jetzt bekommen wir Anfragen aus Berlin, Hamburg und sogar aus der Schweiz“, sagte Koch. Gleichwohl: Immer noch gibt es für die Musiker keine Gage und bis heute ist auch der Eintritt für die Besucher kostenlos. „Bei uns spielen alle nur für Spenden in den Hut“, versicherte Koch. Ziel bleibe es, den Besuchern in familiärer Atmosphäre gute Auftritte zu bieten und Musikern eine Plattform. „Das ist der Sinn einer Open Stage“, sagte Koch. Anschließend tauchte er wieder im Publikum unter, das in diesem Moment der handgemachten Rockmusik der Band Artossa begeistert Beifall klatschte.

Von Ingo Rodriguez

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