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Region Wennigsen Nachrichten Kaum noch Chancen auf zweite Grüngutannahme
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16:48 25.09.2018
Die Grüngutannahmestelle in Bredenbeck ist seit eineinhalb Jahren die einzige im Gemeindegebiet. Quelle: Marcel Sacha
Wennigsen

Die Möglichkeiten für eine eigentlich dringend benötigte weitere Grüngutannahmestelle in Wennigsen gehen inzwischen offenbar fast gegen Null. Auch die zuständige Fachbereichsleiterin Ulrike Schubert von der Gemeindeverwaltung glaubt nach monatelanger, vergeblicher Suche kaum noch daran, dass sich noch ein Landwirt findet, der eine Grüngutannahmestelle bei sich betreiben möchte. Zumindest gebe es aktuell keinen Bewerber, hatte Schubert jüngst im Rat mitgeteilt.

Grünschnitt statt Park & Ride?

Ihre nahezu letzte Hoffnung ruht nun auf der Deutsche Bahn, die vielleicht zumindest eine Fläche gegenüber vom Bauhof am Wennigser S-Bahnhof hergeben könnte, die momentan aber noch für einen Park & Ride gedacht ist. Beim gemeindeeigenen Bauhof selbst eine Art Wertstoffhof zu installieren, wo man auch den Grünschnitt abgeben kann, sei nicht möglich, sagte Schubert. Sie verwies darauf, dass das nur landwirtschaftliche Betriebe übernehmen könnten.

An über 50 Grüngutannahmestellen in der Region können Bürger kostenlos ihre Grünabfälle entsorgen. Landwirte des Maschinenrings Hannover-Land betreiben diese Plätze im Auftrag von Aha. Gemeinsam mit dem Maschinenring sucht Aha inzwischen schon seit über eineinhalb Jahren nach einem geeigneten Ersatzstandort für die weggefallene Grüngutannahmestelle in Argestorf, wo der Platz seit März 2017 geschlossen ist.

„Wir müssen nach Gehrden fahren“

Im Gespräch war zunächst ein neuer Standort im Kernort gewesen, dann eine Fläche in der Nähe des Sportplatzes in Degersen. Aber offenbar scheinen die behördlichen Auflagen zu hoch zu sein. Das schreckt ab und rechnet sich offenbar am Ende für die Landwirte nicht. Auch Grüngutcontainer auf dem Wennigser Festplatz, wie sie zuletzt überlegt wurden, kommen nicht in Frage. Aha hatte sich schon dazu bereit erklärt. Doch die Gemeinde müsste den Platz rund um die Uhr bewachen lassen, um sicherzugehen, dass wirklich nur Gartenabfälle in die Behälter geschmissen werden. Doch das ist nicht zu leisten und zu bezahlen.

Es bleibt wohl keine andere Möglichkeit: „Wir müssen nach Gehrden zum Wertstoffhof fahren“, sagte Ratsherr Klaus Kropp in der Ratssitzung. Weiter als nach Bredenbeck sei das von Wennigsen aus auch nicht.

Von Jennifer Krebs

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