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Region Wennigsen Nachrichten Was Musik zur Sprachförderung beitragen kann
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00:15 08.12.2017
Die Kinder des Sprachheilkindergartens trommeln, klatschen und singen mit Begeisterung. Quelle: Marcel Sacha
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Degersen

 Rhythmus und Musik haben die vergangene Woche im Sprachheilkindergarten in Degersen geprägt. Zu Gast war die Musikerin und Pädagogin Frauke Hohberger, die mit den insgesamt 32 in der Einrichtung betreuten Jungen und Mädchen täglich eine halbe Stunde lang musizierte. Ziel des Projekts war es, das Rhythmusgefühl, die Aufmerksamkeit und die Konzentration der Kinder zu verbessern.

„Auch, wenn es nicht sofort auffällt: Jeder gesprochene Satz ist Rhythmus“, erläuterte Hohberger. Daher habe auch die Musik einen Einfluss auf das Sprachvermögen – vor allem, wenn Musik und Sprache miteinender verbunden werden, wie es im Sprachheilkindergarten der Fall war. Sei es beim rhythmischen Aufsagen der Namen der Teilnehmer oder dem gemeinsamen Singen und Trommeln: Immer mussten die Kinder darauf achten, im Takt zu bleiben.

Daher habe auch das Erleben von Musik einen positiven Einfluss auf die Sprachentwicklung der Kinder, erklärte Hohberger. Das Medium Musik fungiert der Pädagogin zufolge dabei als mittelbares Medium, das den Lernprozess im Unterbewusstsein der Kinder fördert.

Der Musikkurs war der erste seiner Art im Sprachheilkindergarten in Degersen. Ermöglicht hatte dies der Förderverein des Paritätischen Kinderzentrums Wennigsen, der das Projekt mit 800 Euro finanzierte. „Dafür sind wir selbstverständlich sehr dankbar“, sagte Ingo Laskowski, Leiter des Sprachheilkindergartens. 

Der Förderverein setzt sich für verschiedene Projekte zur Förderung der Inklusion, der Integration und der Förderung benachteiligter Kinder ein. Vorsitzende Beatrix Cöster zeigte sich erfreut über die Begeisterung, die die Kinder während der Projektwoche an den Tag legten. „Das zeigt mir, dass das Geld an der richtigen Stelle investiert ist“, sagte sie.

Von Marcel Sacha

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