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Region Wennigsen Nachrichten Kegelklub Hexenschuss wird 40 Jahre alt
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13:15 31.07.2018
Hexenschuss-Ausflug: Im Mai ging es auf einen Spargelhof in Steyerberg. Quelle: Hans-Joachim Stock
Wennigsen

Kegeln geht der Kegelklub Hexenschuss schon länger nicht mehr – altersbedingt. Der Zusammenhalt wird nun anders gepflegt. Zwei Männer aus der Runde sind im vergangenen Jahr 80 Jahre alt geworden, zwei Klub-Frauen haben demnächst ihren 80. Geburtstag. Die Jüngste bei den Damen wurde im Februar 70. Die beiden ältesten Hexenschuss-Mitglieder Rosemarie und Werber Stöcker feiern nächste Woche ihre diamantene Hochzeit. Der langjährige Freundeskreis vom Hexenschuss freut sich schon darauf.

40 Jahre schweißen zusammen. Solange gibt es den Kegelklub Hexenschuss jetzt. 1978 gründete ihn eine Gruppe ehemaliger Handballer des TSV Wennigsen und ihre Ehefrauen, die nach einer aktiven Handballzeit eine neue Art des sportlichen und kameradschaftlichen Zusammenhalts suchten.

Alle vier Wochen war man früher in der Möllerburg kegeln gegangen. Schnell hatte sich damals eine richtige Klubstruktur etabliert mit Leitung und Kassenwart. Einmal im Monat trifft sich die Gruppe nach wie vor, Klubmanager Helmut Wahrmann arrangiert das immer. Es wird Essen gegangen und sich ausgetauscht, auch darüber, was als nächstes so alles ansteht.

Um das Reise- und Kulturprogramm kümmern sich reihum jedes Jahr zwei andere Paare. Diese Team legt Theaterbesuche und Reiseziele fest und trifft die notwendige Organisation. Im vergangenem Jahr gestalteten die Familien Winkelmann und Nagel das Programm. Der Kegelklub unternahm einen Tagesausflug ins Wendland mit Museumsbesichtigung und erlebte bei seiner dreitägigen Rhein-Westerwald-Reise den Rhein bei Nacht.

In diesem Jahr sind die Paare Mogge und Stock für das Programm zuständig. Im März gab es einen Dia-Abend und im Mai ging es in den Raum Nienburg zum Spargelessen. Vergangene Woche sah man sich bei der Deister-Freilichtbühne „In 80 Tagen um die Welt“ an. Im Herbst soll es für drei Tage zur Kranichtour an die Müritz gehen.

Im Laufe der 40 Jahre hätte es nicht nur Fahrten im Reiseland Deutschland gegeben, berichtet Stock und zählt Schwarzwald, Rhön, Sauerland, Berlin und Görlitz und Nord- und Ostsee auf. Es ging auch nach Prag, Polen, Schweden und Norwegen. Wurden die Touren in den ersten Jahren mit dem Autos durchgeführt, ist die Gruppe nun immer öfter mit Bus und Bahn unterwegs – die Sicherheit kommt zuerst.

Von Jennifer Krebs

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