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Das Jazz-Trio Take Three und Sängerin Glory Delos Reyes stimmen das Publikum im Klostersaal mit weihnachtlichen Swing-Klassikern auf die Festtage ein.

Das Jazz-Trio Take Three und Sängerin Glory Delos Reyes stimmen das Publikum im Klostersaal mit weihnachtlichen Swing-Klassikern auf die Festtage ein.
© Ingo Rodriguez

Wennigsen

Für das Heimspiel holt sich Jazz-Trio Verstärkung

Die Band Take Three und Sängerin Glory Delos Reyes haben im Klostersaal vor rund 150 Besuchern weihnachtliche Swing-Klassiker dargeboten.

Wennigsen.  Der Saxophonist aus Sorsum, der Schlagzeuger aus Holtensen, dazu ein virtuoser Pianist und als Verstärkung eine stimmgewaltige Sängerin mit philippinischen Wurzeln:  Das Jazz-Trio Take Three und die Sängerin Glory Delos Reyes haben bei ihrem Konzert im Klostersaal vor rund 150 Besuchern ein stimmungsvolles Heimspiel erlebt. Der Saxophonist und Waldorfpädagoge Christian Kämper gab die Marschroute für die inzwischen bereits vierten Auflage des Take-Three-Weihnachtskonzertes in Wennigsen gleich zum Auftakt vor: „Wir wollen in einem stilvollen Saal eine besinnliche Einstimmung bieten, deshalb werden wir Solisten uns zurück halten“, versprach Kämper gleich nach dem Einmarsch der Musiker und einer instrumentalen Einführung.

Zu diesem Zeitpunkt war im Klostersaal nur etwa eine Handvoll von Stühlen frei geblieben. Auffällig: Das Konzertmotto „Swingende Weihnachten 2017“ hatte Besucher aller möglichen Altersklassen angelockt –Jugendliche und junge Erwachsene, aber auch Senioren. Für sie wollte das Jazz-Trio um Kämper, den Schlagzeuger Ingo Klüh und Pianist Sönke Feick seinem Stil treu bleiben. „Jazz, der hörbar bleiben muss“ – an diese Vorgabe hält sich das Trio laut Bandsprecher Kämper seit seiner Grüdnung vor sechs Jahren. Für das Weihnachtskonzert im Klostersaal hatte sich das Instrumentalensemble aus diesem Grund mit Sängerin Delos Reyes sogar noch Verstärkung geholt. Die in Hannover lebende Philippinin sorgte mit ihrem roten Weihnachtskostüm auch für einen auffällig dekorativen Zusatzfaktor in Sachen Einstimmung und Glitzer.

Für lauten Applaus hatte sie nach dem ersten Gesangstück aber vor allem wegen ihrer klangvollen Stimme gesorgt. Und spätestens nach etwa 30 Minuten, fünf Liedern und einer Swing-Version des Weihnachtslassikers „Last Christmas“ vom Popduo Wham ließ das Publikum mit mehrfach einsetztendem Szenenapplaus keine Zweifel mehr aufkommen: Die Mischung aus behutsamen Solobeiträgen der Instrumentalisten und klangvollem Gesang – insgesamt von grundauf jazzig arrangiert – war ein geeignetes Rezept, um  eine besinnliche Einstimmung auf die Festtage zu bereiten. Und: Offenbar hatte die Band mit einem derart großen Besucherandrang auch gar nicht unbedingt gerechnet. In der Pause sei zumindest Nachschub für den Glühweinverkauf antransportiert worden, hieß es nach dem Konzert. Zuvor hatte das Publikum auch musikalisch einen Nachschlag bestellt – und die geforderte Zugabe dann auch mit einem lautem Schlussapplaus quittiert.

Von Ingo Rodriguez


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