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Heinz-Dieter Hasenjäger (links) und Hartmut Rahmer legen einen Kranz am Gedenkstein nieder.

Heinz-Dieter Hasenjäger (links) und Hartmut Rahmer legen einen Kranz am Gedenkstein nieder.© Stephan Hartung

Wennigsen

Wennigser Gedenken Opfer der Pogromnacht

Der Ortsverband Wennigsen des Deutschen Gewerkschaftsbunds (DGB) und die Vereinuigung der Verfolgten des Naziregimes/Bund der Antifaschisten (VVNBDA) haben vor dem Gemeindezentrum Klosteramthof eine Gedenkfeier abgehalten. Anschließend wurde ein Kranz am Mahnmal niedergelegt.

Wennigsen. Rund ein Dutzend Menschen nahm an der Veranstaltung teil. "Wir freuen uns, dass wir seit Jahren eine solch konstante Zahl haben", sagt Heinz-Dieter Hasenjäger. Der Vorsitzende des DGB-Ortsverbands hielt zuvor noch eine Rede und erinnerte an die Reichsprogomnacht und die Anzahl der Opfer. Wegen dieses Anlass laden DGB und die Vereinigung der Verfolgten schon seit 17 Jahren gemeinsam zur Gedenkfeier in Wennigsen ein.

Zusammen mit Hartmut Rahmer vom VVNBDA legte Hasenjäger einen Kranz nieder am Mahnmal mit der Inschrift "Den Opfern von Faschismus und Krieg". Wie sehr Faschismus und der daraus resultierende Krieg Familien auseinanderreißen kann, wird am Beispiel von Hasenjäger deutlich: Als er zuvor mit Rahmer für Musik und Gesang sorgte, hielt Fritz Eggers eine Lampe in der Hand und sorgte für Licht über dem Notenständer. Eggers ist der Halbbruder von Hasenjäger, dessen Vater im Krieg gefallen ist. 

Von Stephan Hartung


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