Menü
Neue Presse | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Nachrichten Echte Kulturträger sind an Festtagen zu bestaunen
Region Wedemark Nachrichten Echte Kulturträger sind an Festtagen zu bestaunen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:16 24.12.2017
Birte Gaethke hat mehr als 200 alte Weihnachts-Postkarten gesammelt. Quelle: Astrid Konert
Anzeige
Bissendorf

 „Alle Jahre wieder“ heißt der Titel der Weihnachtsausstellung im Richard-Brandt-Heimatmuseum Wedemark an der Gottfried-August-Bürger-Straße 3 in Bissendorf. Sie ist auch über die Weihnachtsfeiertage zu besichtigen. Darauf weist Karl-Hans Konert als einer der Verantwortlichen hin. Zudem ist die Schau auch an Silvester und Neujahr zu sehen. 

Nach dem Einstieg in die diesjährige Weihnachtsausstellung mit dem Vortrag der Kunsthistorikerin Birte Gaethke bei der Eröffnung bietet das Museumsteam - wie in jedem Jahr – die Möglichkeit, die Ausstellung an den Feiertagen zwischen 15 und 18 Uhr zu besuchen. 200 historischen Postkarten – zugeordnet zu einem Dutzend Themen - und einige aktuelle Karten und Cartoons des Wedemärker Künstlers Uli Stein stellen die nahezu vollständige Geschichte der Weihnachtspostkarten dar. 

„Von den klassischen Motiven mit Weihnachtsmann oder Engeln spannt sich der Bogen bis zu Karten während des Ersten Weltkriegs“, wirbt Konert. Beeindruckend sei dabei die hohe Zahl an Weihnachtspostkarten, die im ersten Viertel des vorigen Jahrhunderts geschrieben und verschickt worden sind, meint er. Seinen Angaben zufolge gebe es Weihnachtspostkarten mit den typischen Motiven von Engeln, Kerzen, Tannen und dem Weihnachtsmann seit den 1880er Jahren in allen Facetten. Schon in ihrer Blütezeit zwischen 1895 und 1918 war die weihnachtliche  Bildpostkarte begehrtes Sammelobjekt. Millionenfach wurden die Karten hergestellt, versandt und gesammelt, ganze Serien waren im Umlauf bis die Telekommunikation das Schreiben auf Papier in den Hintergrund drängte, erläutert Konert. 

„Nun erleben diese Zeitzeugnisse eine Renaissance, sind von Sammlern und Liebhabern wieder begehrt und werden heute in großem Stil in den alten Formen als Nostalgieträger reproduziert“, berichtet der ehrenamtlich Aktive. So hatte Kunsthistorikerin Gaethke aus Kiel die ausgestellten Originalkarten zusammengetragen, die in der Ausstellung die vielfältigen Motive der alten Weihnachtskarten aufzeigten. „Die unterschiedlichsten thematischen Darstellungen auf diesen wiederentdeckten Kulturträgern werden beleuchtet und geben Einblick in eine alte, aber auch jährlich wiederkehrende Welt der Weihnachtspostkarte“, wirbt Konert weiter.

Nach den Feiertagen und um den Jahreswechsel ist die Ausstellung auch noch an dem Wochenende, 6. und 7. Januar, zu sehen. „Danach muss sie leider wieder abgebaut werden“, berichtet Konert ferner. Der Eintritt ist frei.

Von Sven Warnecke

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 00:00 und 07:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Ein Verkehrskonzept Wedemark beschäftigt derzeit die Kommunalpolitiker. Ihre speziellen örtlichen Verkehrsströme und Staus bestmöglich zu regulieren – das versucht die Gemeinde gemeinsam mit einem beauftragten Ingenieurbüro aus Hannover.

Ursula Kallenbach 24.12.2017

Vier Stunden unter Dampf das Hirn anstrengen, Spaß haben und sich im Team ins Zeug legen - wer das miterleben möchte, muss sich unbedingt zum Table-Quiz anmelden. Der Dorfverschönerungsverein Abbensen trifft seit Wochen Vorbereitungen für die Veranstaltung am 12. Januar.

Ursula Kallenbach 23.12.2017

Seit Mitte des Jahres ermittelt die Polizei wegen des Verdachts des Diebstahls und der Hehlerei. Am Dienstag sind mehrere  Wohnungen von Mitarbeitern einer Langenhagener Transportfirma durchsucht worden. 

20.12.2017
Anzeige