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Region Wedemark Nachrichten Birgit Honé trägt sich ins Goldene Buch ein
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00:16 13.11.2018
Beim Eintrag in das Goldene Buch wird Ministerin Birgit Honé von Helge Zychlinski (von links), Manfred Zimmermann und Franz Rainer Enste eingerahmt. Quelle: Patricia Chadde
Bissendorf

Freitagabend bedeutete für viele Wedemärker Feierabend. Für Bürgermeister Helge Zychlinski endete die Woche dagegen mit einer besonderen Begegnung. Birgit Honé, Niedersachsens Ministerin für Bundes- und Europaangelegenheiten und Regionale Entwicklung, wurde um 17 Uhr im Kavaliershaus des Richard-Brandt-Museums erwartet, um sich in das Goldene Buch der Wedemark einzutragen.

Interessiert betrachtete die studierte Verwaltungsjuristin die aufwändig gestaltete Seite in dem Buch und ließ sich gerne die Einträge anderer, einflussreicher Persönlichkeiten zeigen. Im Goldenen Buch der Wedemark ist sie jedenfalls unmittelbare Nachfolgerin des Bundespräsidenten a. D. Christian Wulff.

Während Wulff Mitglied der CDU ist, gehört Honé der SPD an und kennt die Wedemark durch die Zusammenarbeit mit Caren Marks. „Ich lebe in der Region und finde, dass man in der Wedemark besonders gut entspannen kann“, sagt Honé über Ausflüge zu den Eiszeiterscheinungen am Brelinger Berg und der Moorgegend um Resse. Im Richard-Brandt-Museum freute sie sich über das Wiedersehen mit einem ehemaligen, langjährige Mitarbeiter. „Sie war meine Abteilungsleiterin“, sagt Karls-Hans Konert. Konert leitet das Wedemärker Heimatmuseum mit rund 15 Mitstreitern und hat es zu einem attraktiven Lernort entwickelt. „Das finde ich großartig von Ihnen“, sagte die Ministerin. „Wer sich schon im Berufsleben überdurchschnittlich engagiert, hört als Pensionär nicht einfach auf, sondern setzt sich weiter für das Allgemeinwohl ein.“

Natürlich gab es zum Abschluss noch ein gemeinsames Foto von der Ministerin mit Konert vor einem Buch der Kaisertochter. „Unsere Demokratie ist noch jung und muss nach Kräften gestärkt werden – hier und europaweit“, sagte Honé und verabschiedete sich, um im benachbarten Bürgerhaus zum ausverkauften Vortrag „Bach, Bauhaus, Buchenwald“ von Franz Rainer Enste ein Grußwort zu sprechen.

Von Patricia Chadde

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