Menü
Neue Presse | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Nachrichten Man muss über Regen reden
Region Wedemark Nachrichten Man muss über Regen reden
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
18:00 24.09.2018
Anja Löbbecke (von links), Rainer Finkendey, Stefan Kant, Clown Bernie, Katharina Sauer und Karsten Hölscher stellen sich bei der Eröffnung zum Gruppenbild auf. Quelle: Stephan Hartung
Bissendorf

Am Tag danach war es für Karsten Hölscher Zeit, eine Bilanz zu ziehen. Und auch wenn das typisch deutsche Thema, das Wetter und das Meckern darüber, eigentlich nicht im Mittelpunkt stehen sollte – natürlich ließ sich das für den Vorsitzenden der Interessengemeinschaft Bissendorfer Kaufleute (IBK) und Organisator des Bissendorfer Sonntags, nicht ausklammern. Denn der Dauerregen hatte die Veranstaltung zwar nicht ins Wasser fallen lassen, schließlich gab es keine Absage. Dennoch war alles natürlich ein wenig anders.

„Es gab kein Gedränge wie in den vergangenen Jahren. Aber das haben wir auch nicht erwartet“, sagt Hölscher. Jammern wolle er aber nicht, auch wenn es nach einem langen Sommer am Sonntag die erste Schlechtwetter-Front seit gefühlt fünf Monaten gab. „In den vergangenen Jahren hatten wir immer Glück und schon traditionell Sonnenschein. 2010 war der Bissendorfer Sonntag zuletzt verregnet.“

Insgesamt 111 Stände waren rund um die Ortsmitte aufgebaut. Der IBK-Chef kam mit Standbetreibern, aber auch mit vielen Besuchern ins Gespräch. „Einige Leute haben vom schlechtesten Bissendorfer Sonntag gesprochen. Das finde ich nicht. Trotzdem waren mehrere Hundert Menschen, vielleicht sogar 1000 auf den Beinen.“ Das zeige, dass das Konzept stimmt, sagt Hölscher. Und manche Rückmeldungen klangen auch anders: „Viele Leute haben sich gefreut, dass auf den Straßen kein Gedränge war und sie sich alles in Ruhe angucken konnten“, berichtet der Vorsitzende. Und nochmal zum Thema Wetter: „Es hat wenigstens nur geregnet und nicht gestürmt. Sonst wären uns die Pavillons weggeflogen, das wäre dann wegen der Sicherheit eine ganz andere Geschichte geworden.“

Einige Aussteller geben vorzeitig aus

Kritisch äußert sich Hölscher jedoch gegenüber dem einen oder anderen Aussteller. Einige von ihnen haben nämlich schon nach wenigen Stunden aufgegeben. „Das ist unfair gegenüber den anderen Ausstellern und allen Leuten, die da waren“, sagt Hölscher.

Für ihn war es nach seiner Wahl zum IBK-Vorsitzenden der erste Bissendorfer Sonntag. Dann probiert man auch mal neue Dinge aus. Organisiert wurde die Veranstaltung erstmals mit einem achtköpfigen Team. „Das hat sich nicht bewährt. Am Ende blieb die Arbeit dann doch an wenigen Leuten hängen“, sagte Karsten Hölscher. Einen besonderen Dank wollte er Bernd Depping vom MC Wedemark aussprechen, der sich um die verkehrstechnischen Regelung kümmerte. Darin enthalten war auch sein Engagement, dass die eigentlich für Bauarbeiten gesperrte Kuhstraße als Umgehungsstrecke des Veranstaltungsgeländes durch kurzfristig verfüllte Löcher wieder befahrbar war.

Von Stephan Hartung

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 00:00 und 07:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Mit der elften Station wird der geologische Erlebnispfad am Brelinger Berg „rund“: Im Frühjahr soll die Aussichtsplattform bei Oegenbostel stehen.

24.09.2018

Jochen Haselbacher feiert in Mellendorf seinen 75. Geburtstag. Rund 150 Gäste aus Sport, Politik und Wirtschaft sind der Einladung gefolgt. Ein Feuerwerk rundete die Feier ab – tagsüber.

26.09.2018

Der Bissendorfer Sonntag ist geprägt von großem Angebot und durchwachsenem Wetter. Dennoch füllten sich die Straßen bis zum Nachmittag. 111 Aussteller präsentierten sich in der Ortschaft.

23.09.2018