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Region Wedemark Nachrichten FDP fordert Ansprechpartner für gesetzliche Zuschüsse
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16:54 12.08.2018
FDP-Bundestagsabgeordneter Grigorios Aggelidis (links) sieht gemeinsam mit Andrea Giese und Erik van der Vorm Beratungsbedarf. Quelle: Foto: Ursula Kallenbach
Wedemark

Ob Elterngeld, altersgerechtes Wohnen oder Hilfen für Senioren in der Pflege: Der FDP-Bundestagsabgeordnete Grigorios Aggelidis, der mit dem Wahlkreis 43 auch die Wedemark vertritt, meint, dass viele gesetzlich geregelte Leistungen von den Bürgern aus Unkenntnis oder anderen Gründen gar nicht in Anspruch genommen werden. Er fordert mit der FDP Wedemark, dass in jeder Kommune ein Ansprechpartner für diese Fragen benannt werden müsse.

Ohne eine solche Infrastruktur werde das, was an Zuschüssen vorgesehen sei, bei den Betroffenen nicht ankommen, sagt der Bundestagsabgeordnete nach einem halben Jahr Einarbeitung in Berlin sicher. Der Neustädter aus Evensen ist der Sprecher für Familie und Senioren in der FDP-Bundestagsfraktion und Mitglied des Unterausschusses bürgerschaftliches Engagement, außerdem stellvertretendes Mitglied im Verteidigungsausschuss.

Bei einem Besuch bei der FDP Wedemark machte sich Aggelidis am Freitagmit dem Vorsitzenden der FDP-Ratsfraktion, Erik van der Vorm, und der Gemeindeverbandsvorsitzenden Andrea Giese, für die Ansprechpartner stark. „Kein Mensch blickt doch durch, worauf er Anspruch hat und an wen er sich wenden muss. Da sind oft drei bis vier Stellen zuständig“, sagt Aggelidis. „In diesen Situationen befinden sich jüngere Menschen genauso wie ältere“, sagte der Bundestagsabgeordnete. „Wir müssen uns als Gesellschaft fragen, welche Infrastruktur wir vor Ort brauchen, damit alle Bürger teilhaben können.“

Als Beispiel nannte er das Elterngeld: „Wir haben keine flächendeckende Beratung“, monierte er. Er setzte sich für eine Infrastruktur der Informationen in der Kommune ein. Intelligente Lösungen gebe es, aber dafür müsse Geld in die Hand genommen werden.

FDP-Ratsfraktionschef van der Vorm sprach bei der Parteiveranstaltung auch die Problematik der L 190 an, die als offizielle Umleitungsstrecke für die A7 viel Verkehr quer durch die Wedemark bringe. . „Diese Landesstraße muss ertüchtigt werden. Ende des Monats wird ein Entwurf dazu vorliegen“, stellte er in Aussicht.

 

 

Von Ursula Kallenbach

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