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00:17 15.12.2017
Von Ursula Kallenbach
Polizeichef Klaus Waschkewitz (links) hat den Landtagsabgeordneten Rüdiger Kauroff erstmals zu Gast in der Polizeidienststelle in Mellendorf. Quelle: Kallenbach
Mellendorf

Zu seinem ersten Informationsgespräch hat der SPD-Landtagsabgeordnete Rüdiger Kauroff jetzt das Wedemärker Polizeikommissariat besucht. Angesprochen wurden dabei die Verkehrssituation sowie die Kriminalität, Präventionsbemühungen und die Nachwuchsgewinnung.

„Es ging heute vor allem um den persönlichen Kontakt“, betonte Kauroff, der für den Wahlkreis Garbsen-Wedemark erstmals in den Niedersächsischen Landtag eingezogen ist, am Dienstag. Als Mitglied im Ausschuss für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr hatte er kürzlich schon bei einem Ortstermin in Negenborn sein starkes Interesse an Fragen von Straßenausbau und Verkehr geäußert. „Ob dort eine Ampel erforderlich ist, muss man prüfen“, sagte Kauroff nun. Er sei zudem ständiger Vertreter im Innenausschuss des Landtages und Sprecher für Katastrophenschutz.

„Wir warten mit Spannung auf das Verkehrskonzept, das die Gemeinde in der nächsten Woche vorstellt“, machte Kommissariatsleiter Klaus Waschkewitz deutlich. „Die Kommune wird auch uns um eine Stellungnahme dazu bitten.“ Das Verkehrskonzept wird am kommenden Dienstag, 19. Dezember, öffentlich in der Sitzung des Ausschusses für Planen, Bauen und Umweltschutz von 19.30 bis 22 Uhr im Bürgerhaus in Bissendorf vorgelegt.

Ein Besuch nach Plan anderer Art beschäftigt zurzeit das Kommissariat in Mellendorf, speziell die zertifizierten Ausbilder für den Polizeinachwuchs. Zwei Bachelor-Studenten von der Polizeiakademie Niedersachsen lernen in einem zunächst dreimonatigen Praktikum Polizeiarbeit vor Ort kennen. Weitere drei Monate folgen zeitversetzt während des Studiums. „Wir stellen uns jetzt auf je zwei Studenten ein, bisher war es immer einer“, erläuterte Waschkewitz. „In der Halbzeit des Studiums kommen sie drei Monate zu uns, gehen zurück und kommen für weitere drei Monate wieder“, verdeutlichte er. Die Praktika führten die Studenten erst in den Einsatz- und Streifendienst, später in den Kriminal- und Ermittlungsdienst ein. Den Plan für die Praktika gebe die Akademie vor.

Der Bachelor-Studiengang ist ein dreijähriges Studium; der Abschluss als Polizeikommissar-Anwärter (PKA) qualifiziert für den gehobenen Dienst. Die Akademie bildet an den drei Standorten Nienburg, Oldenburg und Hannoversch Münden aus.

Er gehe davon aus, dass sich diese Zusammenarbeit zwischen Akademie und der polizeilichen Praxis vor Ort fortsetze, stellte Waschkewitz fest. „Die Anleiter bei uns müssen sich viel Zeit nehmen. Zuerst braucht es mehr Input, aber am Ende helfen sie uns auch“, hieß es. Kauroff zufolge wird das Land bis zu 3000 Polizeibeamte mehr in den nächsten fünf Jahren einstellen.

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