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Region Uetze Nachrichten Neuanfang im Zentrum kommt an
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00:17 20.12.2017
Auf dem Weihnachtsmarkt auf dem Hindenburgplatz in Uetze geht es rund. Quelle: Köhler
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Uetze

 Elke Mester und ihre Tochter Nicole sind am Sonnabend unter den Ersten Besucher des Weihnachtsmarktes, der nach Jahren auf dem Schützenplatz am Hoopt mit dem Betreiberwechsel wieder auf den Hindenburgplatz im Zentrum Uetzes zurückgekehrt ist. Beide schlendern gemütlich durch das Budenrund mit weihnachtlichen und anderen Köstlichkeiten, Karussell und Ständen mit Geschenkartikeln und Kunsthandwerk. 

Am Stand von Harald und Evelin Mund aus Langenhagen, die Holzarbeiten und handgefertigte Handtaschen anbieten, wird Elke Mester fündig. Was genau sie dort nach einem ausgiebigen Schwätzchen erstanden hat, soll nicht verraten werden. Ist doch ein Geschenk für ihre Schwester dabei. „Das ist alles handgemacht, ich schätze das sehr“, sagt Mester. Sie freue sich, dass der Weihnachtsmarkt nun wieder ins Zentrum gerückt sei: „Weil ich nicht mehr so gern Auto fahre, ist das besser zu erreichen.“ Außerdem sei die Atmosphäre auf dem Hindenburgplatz schöner: „Das ist dem Betreiber gut gelungen.“ 

Der hatte im Voraus absichtlich nicht verraten wollen, wie genau er den Weihnachtsmarkt bestückt: „Das sollte eine Überraschung sein“, sagt Benjamin Koch. Außer bekannten Buden habe er auch nach anderem Ausschau gehalten und etwa einen Stand mit Airbrush-Tattoos und Schmuck ins Boot geholt. Mit Musik vom Posaunenchor und dem Besuch des Weihnachtsmannes sorgt er für traditionelle Anteile. „Ich glaube, wir haben eine gute Mischung gefunden“, sagt Koch, der sich nach dem Rückzug des Uetzer Rings bereit fand, dafür zu sorgen, dass der Weihnachtsmarkt erhalten bleibt. 

Und das sei gut und richtig, sagt Ratsherr Oliver Wempe, zumal der Weihnachtsmarkt eine jahrzehntelange Tradition habe. Soweit er gehört habe, freuten sich viele Bürger über das Engagement Kochs und wollten das auch unterstützen: „Es gibt heute viele Weihnachtsfeiern, die in ihren Runden dem Markt einen Besuch abstatten wollen.“ Zwar sei auch Bedauern laut geworden darüber, dass Pyramide und Weihnachtsbaum auf dem Hindenburgplatz jetzt fehlten. „Aber da gab es immer wieder Vandalismus. Und die Bemühungen des Uetzer Rings sind auch nicht immer so geschätzt worden, wie sie es verdient gehabt hätten.“

Von Sandra Köhler

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