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Region Uetze Nachrichten Politiker streiten über Arndts Arbeitszeit
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15:14 24.08.2018
Luisa Arndt ist seit einem Jahr Gleichstellungsbeauftragte der Gemeinde. Quelle: Friedrich-Wilhelm Schiller
Uetze

Die Ratsmitglieder tun sich weiter schwer damit, die Wochenarbeitszeit der Gleichstellungsbeauftragten Luisa Arndt von 19.5 auf 30 Wochenstunden zu verlängern. Auch der Finanzausschuss des Rates hat wie zuvor schon der Sozialausschuss kein Votum zum Vorschlag der Gemeindeverwaltung abgegeben.

Bürgermeister Werner Backeberg erinnerte daran, dass gesetzlich vorgeschrieben ist, woran die Gleichstellungsbeauftragte zu beteiligen ist – zum Beispiel auch an Bebauungsplanverfahren. „Der Arbeitsanfall ist enorm. Das ist mit der Stundenzahl nicht zu schaffen“, sagte Backeberg.

„Bei der Größe der Gemeinde ist eine halbe Stelle ausreichend“, entgegnete indessen Dirk Rentz (CDU). Angesichts ihrer Finanzlage könne die Kommune einfach nicht mehr Geld ausgeben, als sie unbedingt müsse.

Seit ihrer Einstellung vor einem Jahr habe die Gemeinde ausprobiert, ob sie mit der Pflichtstundenzahl über die Runden kommt, sagte Arndt. „Es funktioniert nicht“, bilanzierte die Gleichstellungsbeauftragte. Die Gemeinde habe 370 Mitarbeiter. „Ich bin nicht nur für die Beschäftigen der Gemeinde zuständig, sondern auch für die Bürger“, fügte Arndt hinzu. Der Finanzausschuss schloss sich schließlich Ulf Hendrik Schraders (FDP) Vorschlag an, das Thema noch einmal in den Fraktionen zu beraten.

Von Friedrich-Wilhelm Schiller

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