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Nachrichten Schapers Kamp: Ortsrat blitzt ab
Region Uetze Nachrichten Schapers Kamp: Ortsrat blitzt ab
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00:20 18.02.2019
Schon bei der Planung des Wohngebiets Imkernhof ist eine Verlängerung der Straße in ein angrenzendes Neubaugebiet vorgesehen worden. Bislang endet die Fahrbahn vor einem Graben. Im Hintergrund ist der Famila-Markt am Schapers Kamp zu sehen. Quelle: Friedrich-Wilhelm Schiller
Uetze

Erneut hat sich der Ratsausschuss für Verkehr, Umwelt und Planung über eine Empfehlung des Uetzer Ortsrats hinweggesetzt. Einstimmig hat er sich am Donnerstagabend dafür ausgesprochen, den Entwurf für das neue Mischgebiet zwischen den Straßen Schapers Kamp und Imkernhof nicht zu ändern und in der vorliegenden Fassung öffentlich auszulegen.

Das 3,8 Hektar große Plangebiet ist zweigeteilt. Im südlichen Bereich sollen sich eine Altenpflegeeinrichtung, eine Kindertagesstätte und nicht störendes Gewerbe ansiedeln. Er wird vom Schapers Kamp aus erschlossen. Der nördliche Teil soll der Wohnbebauung vorbehalten bleiben. In diesen Teil des Baugebiets soll eine Straße im Osten vom Imkernhof und im Norden von der Hünenburgstraße führen. Die geplante Fuß- und Radweg zum Schapers Kamp soll während der Bauphase als provisorische Straße ausgebaut werden, damit die Baufahrzeuge nicht über den Imkernhof fahren müssen. Später soll diese Anbindung an den Schapers Kamp, an dem der Famila-Markt liegt, für den Autoverkehr gesperrt werden.

Die Hauseigentümerin Hanna Wrede kritisierte, dass dann der Verkehr zum neuen Wohngebiet über den Imkernhof rollen werde. Wenn man das gesamte Mischgebiet über den Schapers Kamp erschließe, müsse man keine Straßenbrücke über den Graben am Rande des Wohngebiets Imkernhof bauen. Ein Überweg nur für Radfahrer und Fußgänger reiche dann aus. „So eine Brücke würde nur einen Bruchteil dessen kosten, was eine stabilere Brücke kosten würde“, sagte Wrede.

Karin Windhausen, Teamleiterin für Planung, entgegnete, dass dann Famila-Kunden über die Hünenburgstraße und durch das neue Wohngebiet zu dem Supermarkt fahren würden. Laut Kathrin Weber aus der Bauverwaltung hat die Planung zum Ziel, den Durchgangsverkehrs aus dem Neubaugebiet fernzuhalten.

Am Tag zuvor hatte der Ortsrat im Gegensatz zum Planungsausschuss Wredes Argumentation aufgegriffen. Er hatte empfohlen zu prüfen, ob man nicht das gesamte neue Mischgebiet über den Schapers Kamp erschließen könne.

Von Friedrich-Wilhelm Schiller

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