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Region Uetze Nachrichten Altölraffinerie holt Forscher ins Haus
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00:20 31.08.2018
Die Avista Oil AG betreibt Europas größte Altölrecycling-Raffinerie in Dollbergen. Quelle: Schiller
Dollbergen

Die Avista Oil AG, die in Dollbergen Europas größte Altölrecycling-Raffinerie betreibt, hat eine Kooperation mit der Technische Universität (TU) Clausthal vereinbart. Ziel der Zusammenarbeit, die vor Kurzem mit einem Vertrag besiegelt wurde, ist es laut Unternehmen, die Forschungsergebnisse der Wissenschaftler für die Weiterentwicklung der weltweit agierenden Avista Oil zu nutzen. Das Unternehmen, das aus gebrauchtem Öl hochqualitative Schmierstoffe herstellt und vertreibt, befinde sich auf Wachstumskurs, erklärt dessen Sprecherin Lena Neumann. Dafür sei eine Anpassung und Weiterentwicklung der logistischen Prozesse erforderlich.

An diesem Punkt kommen die Clausthaler Simulationswissenschaftler ins Spiel. „Die logistischen Prozesse sollen systematisch dokumentiert und auf dieser Basis ein Modell der Produktion erstellt werden, das Analysen und Schlussfolgerungen zur Optimierung der komplexen Logistik ermöglicht“, heißt es vonseiten Avistas. Um individuelle Kundenwünsche künftig schneller erfüllen zu können, werden die Wissenschaftler auch das Beimischen von sogenannten Additiven und das Abfüllen der produzierten Schmierstoffe in unterschiedlichen Verpackungseinheiten betrachten. Neben den Simulationsexperten beteiligen sich auch die Wirtschaftswissenschaftler mit dem Schwerpunkt Produktion und Logistik an dem Forschungsprojekt in Dollbergen.

Avista-Geschäftsführer Marc Verfürth begrüßt die Kooperation mit der TU. Denn als traditionell agierendes Unternehmen müsse Avista sich „an neue Arbeitsweisen anpassen, um langfristig erfolgreich und nachhaltig am Markt bestehen zu können“.

Von Anette Wulf-Dettmer

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