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Region Uetze Nachrichten Wempe: Zwiebelring soll offizieller Name werden
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00:15 30.12.2017
Das installierte inoffizielle Schild "Zwiebelring" wird von der Gemeindeverwaltung geduldet. Eine offizielle Namensgebung lehnt sie jedoch ab. Quelle: Friedrich-Wilhelm Schiller
Uetze

 Nach dem Willen des Ratsherrn und Ortsratsmitglieds Oliver Wempe (Bündnis für ein bürgernahes, attraktives und lebenswertes Uetze – Balu) soll der umstrittene Minikreisel an der Einmüundung Markt-/Kaiserstraße den offiziellen Straßennamen Zwiebelring erhalten. Wempe hat beantragt, die Namensgebung auf die Tagesordnung der nächsten Ortsratssitzung zu setzen. Doch die Gemeindeverwaltung hat rechtliche Bedenken.

In der jüngsten Ratssitzung hatte Wempe bekannt: „Ich bin ein Fan des Uetzer Zwiebelrings“. Der Minikreisel trage nichts oder wenig zum Haushaltsdefizit der Gemeinde bei. Er mache den Schulweg sicherer und beruhige den Verkehr.

In seinem Antrag weist Wempe darauf hin, dass der kleine Kreisel nach wie vor für Diskussionsstoff in der Öffentlichkeit und in den sozialen Medien wie Facebook sorge. Die Facebook-Gruppe habe einen Wettbewerb zur Namensgebung ausgerufen. Der Name Zwiebelring habe bei diesem inoffiziellen Wettbewerb gesiegt. „Zum diesjährigen Zwiebelfest wurde dann in einer Nacht-und-Nebel-Aktion ein Straßenschild mit eben diesem Namen installiert“, berichtet Wempe. „Da keine größeren Kosten entstehen, da keine direkten Anlieger betroffen sind, sollten wir diesem Wunsch Rechnung tragen und einer kreativen Aktion engagierter Uetzer Bürgerinnen und Bürger folgen“, begründet Wempe seinen Vorschlag. 

Die Gemeindeverwaltung duldet zwar das  Aufstellen des inoffiziellen Straßennamensschildes. Doch gegen eine offizielle Bezeichnung spricht aus ihrer Sicht, dass der Minikreisel kein eigenes Flurstück ist. Er gehöre sowohl zum Flurstück Uetze, Flur 12, Nummer 247/5 (Kaiserstraße), als auch zum Flurstück Uetze, Flur 12, Nummer 236/3 (Marktstraße). „Mangels eigenen Flurstücks kann keine eindeutige Zuordnung für die Vergabe eines eigenen Straßennamens erfolgen“, schreibt Karin Windhausen, Leiterin der Rathausabteilung Bauleitplanung, Straßen und Umwelt, in einer Ratsdrucksache.

Von Friedrich-Wilhelm Schiller

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