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Region Uetze Nachrichten Nicht alle Nutzer säubern den Grillplatz
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00:24 17.06.2018
Der öffentliche Grillplatz wird nach Angaben der Ortsbürgermeisterin Tove Knebusch etwa zehnmal im Jahr von Gruppen genutzt, die sich vorher angemeldet haben. Quelle: Friedrich-Wilhelm Schiller
Dollbergen

Bei der Nutzung des öffentlichen Grillplatzes auf der Bullenkoppel treten offenbar hin und wieder Probleme auf: Nicht alle Nutzer machen den Platz richtig sauber. Außerdem grillen dort Gruppen, die sich vorher nicht angemeldet haben. Das hat Ortsbürgermeisterin Tove Knebusch (SPD) ihren Ortsratskollegen berichtet.

Nach ihren Angaben melden sich bei ihr während eines Jahres etwa zehn größere Gruppen – auch von außerhalb – an, um auf der Bullenkoppel zu grillen. Diese können bei ihr gegen 20 Euro Pfand zwei Roste für den Grill abholen. Es brächten zwar alle die geliehenen Roste zurück, aber nicht alle machten nach dem Grillen den Platz sauber. „Ich sehe nicht ein, dass ich das mache“, sagte Knebusch. Rainer Hennig (SPD) schlug vor, das Pfandgeld auf 50 Euro zu erhöhen. 20 Euro könnten die Nutzer sofort bei der Rückgabe der Roste bekommen und den Restbetrag erst, wenn das Gelände auf seine Sauberkeit überprüft worden sei.

Auf der Bullenkoppel grillen laut Knebusch auch Gruppen, die sich nicht bei ihr vorher melden. Eine solche Gruppe habe dort ein offenes Feuer entfacht, berichtete die Ortsbürgermeisterin. Es komme vor, dass unangemeldete Nutzer den Grill für angemeldete Gruppen blockierten. „Die Grillordnung muss überarbeitet werden“, forderte Knebusch. Dem schlossen sich die übrigen Ortsratsmitglieder an.

Derzeit bringt die Zukunftswerkstatt den öffentlichen Grillplatz wieder auf Vordermann. Für die Renovierung hat der Ortsrat 400 Euro zur Verfügung gestellt. Freiwillige haben in den vergangenen Wochen die Sitzbänke von Moos befreit, teilweise auch morsche Bretter ausgetauscht und die dortige Schutzhütte einmal gestrichen. Doch das Geld reicht nicht, um Farbe für den erforderlichen zweiten Anstrich zu kaufen. Daher hat der Ortsrat weitere 150 Euro bewilligt.

Von Friedrich-Wilhelm Schiller

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