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16:43 11.02.2009
Das 50-Meter-Becken ist zwischen 1,80 und 3,90 Meter tief. Die Gutachter schlagen vor, einen Betonsockel einzulassen und auf diese Weise einen 200 Quadratmeter großen Nichtschwimmerbereich zu integrieren. Quelle: Friedrich-Wilhelm Schiller
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Die von der Verwaltung beauftragten Gutachter schlagen vor, in das Schwimmerbecken einen Betonsockel mit einem Volumen von 500 Kubikmetern einzubauen, sodass in dem 50 Meter langen Bassin ein 16 mal 12,5 Meter großer Nichtschwimmerbereich mit einer Wassertiefe von 1,35 Metern entsteht.

Im Nichtschwimmerbecken könnte man dann einen sogenannten Schlammwasserbehälter aufstellen. Ein solcher Behälter, der das beim Reinigen der Filter anfallende Spülwasser aufnimmt, ist dringend erforderlich, um das Schwimmbad weiter betreiben zu können. Das übrige Nichtschwimmerbecken könnte nach Abriss der Umrandung, die auch Beckenkopf genannt wird, mit Kies und Muttererde verfüllt werden. Die Investitionskosten für diese Alternative schätzen die Planer auf rund 410.000 Euro. In ihrem ersten Gutachten hatte die Planungsgruppe VA für die Sanierung des Nichtschwimmerbeckens einschließlich des Einbaus eines kombinierten Schlamm- und Schwallwasserbehälters eine Investitionssumme von fast 730.000 Euro ermittelt.

Bei der Verabschiedung des Haushalts 2009 hatte der Rat 175.000 Euro für die Installation eines Schlammwasserbehälters bereitgestellt. Wie die Planungsgruppe VA vertritt auch der Leiter des gemeindeeigenen Regiebetriebes Gebäudemanagement, Frank Hacke, die Ansicht, dass die nächste Saison im Uetzer Schwimmbad dadurch noch nicht gesichert ist: Es fehlt noch immer ein Schwallwasserbehälter für das Wasser, das über den Rand des Nichtschwimmerbecken schwappt. Eine Ausnahmegenehmigung für das Jahr 2009 bekomme man wohl nur, wenn eine Entscheidung über die gesamte Sanierung vorliege, hieß es.

Die Badsanierung ist morgen Thema in der Schulausschusssitzung ab 18.30 Uhr im Rathaus.

von Friedrich-Wilhelm Schiller

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