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Bislang hat die Firma nur mit dem Bau der Bungalows begonnen. Die beiden direkt an der Schmiedestraße haben Dach und Fenster. Bei den zwei dahinter stehen erst die Wände. Der Bungalow auf der linken Seite sollte Ende November bezugsfertig sein.

Bislang hat die Firma nur mit dem Bau der Bungalows begonnen. Die beiden direkt an der Schmiedestraße haben Dach und Fenster. Bei den zwei dahinter stehen erst die Wände. Der Bungalow auf der linken Seite sollte Ende November bezugsfertig sein.
 © Anette Wulf-Dettmer

Uetze

Martenshof: Neubauten kommen nur schleppend voran

Die Bauarbeiten auf dem ehemaligen Martenshof an der Schmiedestraße sind im Verzug. Eine Familie wollte bereits Ende November  in ihr neues Haus eingezogen sein. Doch daraus wird vorerst nichts.

Uetze.   Die Bauarbeiten auf dem einstigen Martenshof an der Schmiedestraße sind im Verzug. Eine Familie wollte bereits Ende November in ihr neues Haus umziehen.  Einen neuen Termin, wann der Bungalow bezugsfertig ist, gibt es noch nicht. 

In dem kleinen Baugebiet will die Deutsche Bau- und Wohnwelten AG aus Berlin vier Bungalows und Reihenhäuser errichten. Während die Bungalows sich immerhin schon in unterschiedlichen Baustadien befinden, wird mit dem Bau der Reihenhäuser, für die ebenfalls die Kaufverträge unterzeichnet sind, in diesem Jahr gar nicht erst begonnen. „Es ist schon zu kalt. Beim Bauen müssen schließlich auch physikalische Begebenheiten beachtet werden“, sagt Sebastian Fesser. Der Immobilienmakler hat die Häuser samt Grundstück im Auftrag des Berliner Unternehmens vermittelt und betreut das Projekt weiterhin. 

„Den Bauwelten ist die Verzögerung sehr unangenehm“, sagt Fesser. Man sei sich der schwierigen Situation bewusst. Die Familie, die einen der Bungalows mit einer Grundfläche von 95 Quadratmeter gekauft hat, hat ihre bisherige Wohnung natürlich gekündigt. Vertraglich vereinbart ist eine Bauzeit von sechs Monaten, sobald der erste Stein auf die Bodenplatte gemauert ist. Für jeden Tag Bauverzögerung ist laut Fesser eine Vertragsstrafe von 0,02 Prozent der Bausumme von rund 170 000 Euro vereinbart.

„Ziel war, dass die Familie Ende November in ihr neues, bezugsfertiges Heim einziehen sollte. Wann es jetzt fertig sein wird, weiß ich nicht“, sagt Fesser: „Ich kann verstehen, dass die Familie verärgert ist, wäre ich auch. Und es tut mir schrecklich leid.“ Auch wenn sich der Abschluss der Bauarbeiten weiter verzögere, halte das Bauunternehmen an seinem Qualitätsanspruch fest. „Wir wollen die Häuser mängelfrei übergeben“, versichert Fesser. Deshalb überprüfe ein Bausachverständiger der Dekra die Arbeiten regelmäßig. 

Der Start des Bauprojekts war bereits holprig. Alle Grenzpunkte waren zunächst falsch gesetzt worden und mussten neu eingemessen werden. „Das hat alles verzögert“, sagt Fesser. Die Arbeiten der einzelnen Gewerke seien von Anfang an  nicht vernünftig aufeinander abgestimmt worden. Deshalb wurde auch der Bauleiter ausgewechselt. Schließlich fehlten auch noch Statikunterlagen, berichtet Fesser.

Von Anette Wulf-Dettmer


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