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Nachrichten Erse-Park bleibt bis Mittwoch geschlossen
Region Uetze Nachrichten Erse-Park bleibt bis Mittwoch geschlossen
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00:17 15.08.2018
Wegen der Sturmschäden bleibt der Erse-Park weiterhin geschlossen. Quelle: Villegas
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Abbeile

Noch mindestens bis Mittwoch bleibt der Erse-Park nach dem heftigen Sturm Nadine vom Donnerstag geschlossen. Bis dahin, so hofft Betreiber Philipp Schwanstecher, haben Arbeiter die schwersten Schäden beseitigt. Klar aber ist auch: Auf die Hochbahn, die Bootsfahrt und die Parkeisenbahn müssen die Besucher länger verzichten.

„Unsere Zwerge sind fleißig, sie schwingen ordentlich die Kettensäge“, sagt Schwanstecher am Sonntagmittag mit einem Anflug von Humor. Den wolle er sich nicht nehmen lassen, fügt er hinzu, auch wenn derzeit viele Unwägbarkeiten die Stimmung belasten. Denn für den Neffen des Gründers und langjährigen Inhabers Richard Schwanstecher kamen Sturm und Schließung zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt: „Die vergangenen Wochen waren vielen Besuchern zu heiß, sie sind lieber ins Freibad als in den Freizeitpark gefahren“, sagt Philipp Schwanstecher. Das Wochenende nun hätte bestes Wetter geboten, da aber musste er aus Sicherheitsgründen die Gäste abweisen. So auch am Sonntag, als Autos mit Kennzeichen aus Gifhorn und Salzgitter stoppen.

Fachfirma muss Bäume und Äste beseitigen

Noch immer hängen in den Kronen der alten Bäume ungezählte Äste, ganze Bäume, die drohen, auf Besucher zu fallen. „Deshalb nützen mir auch die Angebote von Freiwilligen nichts, die beim Aufräumen helfen möchten“, sagt der Abbeiler. Denn zunächst müsse die Gartenbaufirma aus Uetze mit schwerem Gerät die Gefahren von oben beseitigen, umgestürzte Bäume herausholen und schauen, welche nicht mehr standsicher genug seien. Auch dafür ist der Zeitpunkt ungünstig: „Am Sonntag kann man keine Ketten für die Säge kaufen“, sagt er und ergänzt, dass die Gartenbaufirma ohnehin erst einmal schauen müsse, ob und wie sie mit Kranen in den besonders betroffenen Bereich fahren könne.

Selbst wenn er das Gelände wieder öffnen kann: Auf drei wichtige Attraktionen müssen die Besucher vorerst weiter verzichten. „Die Hochbahn kann ich nicht fahren lassen, die Bootsfahrt geht wegen umgestürzter Pappeln nicht“, sagt Schwanstecher. Und weil die Parkeisenbahn eben auch durch den Park führe, müsse er auch diese sperren. Er hoffe, dass die Gäste dennoch den Weg nach Abbeile finden: „Mein größter Wunsch ist, dass die Besucher kommen und Spaß haben, damit wir weitermachen können“, sagt Schwanstecher, nach dessen Angaben heute eine Versicherung die Schäden begutachten wird.

Von Antje Bismark

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