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Nachrichten Moorbrand: Uetzer Feuerwehr hilft löschen
Region Uetze Nachrichten Moorbrand: Uetzer Feuerwehr hilft löschen
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00:16 29.09.2018
Ihre beiden Katastrophenschutzfahrzeuge, das neue und das alte (Bild), haben die Uetzer Feuerwehrleute mit nach Meppen genommen. Quelle: Anette Wulf-Dettmer (Archiv)
Uetze

Seit dem heutigen Mittwoch sind auch Feuerwehrleute aus dem Osten der Region Hannover bei der Bekämpfung des Moorbrandes bei Meppen im Einsatz: 22 aus der Gemeinde Uetze, vier der Ortsfeuerwehr Heeßel und die Leiterin des Bereitschaftszugs des Brandschutzabschnitts IV der Region Hannover, Regina Lehnert aus Ahlten. Der Landkreis Emsland hatte in der Nacht bei der Region Hannover Unterstützung für die Wasserbeförderung angefordert. Mitgenommen haben die ehrenamtlichen Einsatzkräfte das in Hänigsen stationierten Katastrophenschutzfahrzeug, den Einsatzleitwagen der Ortsfeuerwehr Hänigsen, das alte Katastrophenschutzfahrzeug, das derzeit in Dollbergen steht, und den Schlauchwagen der Feuerwehrtechnischen Zentrale Burgdorf.

„Wir haben uns um 2 Uhr in Burgdorf getroffen und sind dann um 3 Uhr losgefahren“, berichtete Uetzes Gemeindebrandmeister Tobias Jacob am Telefon direkt vom Einsatzort. Kurz nach 7 Uhr seien sie in Meppen eingetroffen. Nach dem Frühstück hätten sie ihr Quartier in einer Turnhalle bezogen. „Derzeit warten wir, welche konkreiten Aufgaben bei der Bekämpfung des Moorbrands uns zugeteilt werden“, sagte er gegen 11.30 Uhr.

Fotos dürfen die Feuerwehrleute während ihres Einsatzes übrigens nicht machen. „Hier herrscht absolutes Fotografierverbot“, sagte Jacob. Der Grund: Das brennende Moor ist Bundeswehrgelände.

„Geplant ist ein 48-stündiger Einsatz“, sagte Jacob. Er werde am Freitag, 28. September, um 7 Uhr enden. „So ist der Plan. Der kann sich aber noch ändern“, fügte der Hänigser hinzu.

Bis auf den ehemaligen Gemeindebrandmeister Reiner Kobbe kommen die Uetzer Feuerwehrleute, die in Meppen im Einsatz sind, aus Hänigsen und Dollbergen, weil sie mit den in Hänigsen und Dollbergen stationierten Autos vertraut sind. Kobbe, der in der Ortschaft Uetze wohnt, wurde hinzugezogen, weil er eine Stabsausbildung hat. Die Feuerwehrleute aus Heeßel bedienen den Schlauchwagen der Feuerwehrtechnischen Zentrale. Lehnert hat die Einsatzleitung.

Von Friedrich-Wilhelm Schiller

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