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00:21 01.06.2018
An der Alten Bahnhofstraße entstehen zwei Mietshäuser mit barrierefreien Wohnungen. Auf dem hinteren Gebäude ist bereits der Dachstuhl gerichtet worden. Quelle: Anette Wulf-Dettmer
Hänigsen

Der Agraringenieur Klaus Cording und Thorsten Korn, Inhaber einer Haustechnikfirma, schließen an der Alten Bahnhofstraße eine Baulücke. Sie bauen dort zwei zweigeschossige Mehrfamilienhäuser mit ausgebauten Dachgeschossen. In jedem Gebäude entstehen acht Wohnungen, die etwa 57 bis 98 Quadratmeter groß sein werden. Für jede ist ein Autoabstellplatz geplant.

Mit dem Projekt wollen die Investoren nach Cordings Worten in erster Linie ältere Menschen als Mieter ansprechen. „Es gibt einen zunehmenden Bedarf an altengerechten Wohnungen“, stellt der Hänigser fest. „Wir haben da eine Marktlücke gesehen“, sagt Cording. Im Hänigser Ortszentrum fehlten Wohnungen, die für Senioren besonders geeignet seien.

Alle Wohnungen werden barrierefrei gestalten. Es gebe also keine Schwellen. Ein Aufzug werde eingebaut, damit man nicht Treppen steigen müsse, erläutert Cording. Einige Wohnungen würden zusätzlich behindertengerecht ausgebaut. Eine sehr kontrastreiche Gestaltung der Wände in diesen Wohnungen soll Sehbehinderten die Orientierung erleichtern. Die Türen werden so breit, dass Rollstuhlfahrer sie passieren können. Im Badezimmer bringen Handwerker Haltebügel an. Die Elektriker installieren in den behindertengerechten Wohnungen die Lichtschalter niedriger als üblich. Sehr viel Wert legten sie auf Energieeffizienz, betont Bauherr Cording: „Da gehen wir über die gesetzlichen Vorgaben hinaus.“

Im ersten Quartal 2019 sollen die Wohnungen bezugsfertig sein. Der Dachstuhl des hinteren Hauses ist bereits gerichtet. „Es muss nur noch eingedeckt werden“, berichtet Cording. Das Richtfest für das vordere Gebäude ist für Donnerstag, 7. Juni, geplant. „Die Baukosten bewegen sich im üblichen Rahmen für solche Projekte“, sagt der Investor. Genauere Zahlen wolle er nicht in der Öffentlichkeit nennen.

Bis vor einigen Jahren stand im vorderen Bereich des Geländes ein Technikgebäude der Telekom. „Wir haben das Grundstück vor etwa sechs Jahren gekauft. Vorher haben wir das Gebäude abreißen lassen“, erinnert sich der Hänigser. „Dieses Projekt hatten wir schon länger vor,“ sagt er. Allerdings habe die lange Diskussion über den Bebauungsplan für den Hänigser Ortskern das Bauvorhaben verzögert. Während des Bebauungsplanverfahrens galt eine Veränderungssperre.

Von Friedrich-Wilhelm Schiller

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