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Region Uetze Nachrichten Genossen bereiten Freibäder für Saison vor
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14:57 07.02.2018
Michael Kropp und Oliver Raschpichler vom Vorstand der Freibad Uetze eG begutachten den Bau der Filteranlage. Quelle: Stefan Heinze
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Hänigsen/Uetze

 Vorbereitung auf die neue Badesaison: In Uetze sind die 1,5 Millionen teuren Umbauarbeiten zum Schwimmbad mit ökologischer Wasseraufbereitung schon im Gang. In Hängisen soll eine umfassende, mehr als 300 000 Euro teure Badsanierung in Kürze beginnen.

In Uetze gehen die Arbeiten nach Plan voran. Der Bau des Filters für die Wasseraufbereitung ist weit fortgeschritten. Der rund 600 Quadratmeter große Filter ist anhand der obersten Kiesschicht in dem Areal gut zu erkennen.  Auf die oberste Schicht werde noch eine Deckschicht mit Kies aufgebracht. Dann fehlten nur noch die Verrieselungsanlage für das Wasser und die Verrohrung, berichteten Michael Kropp und Oliver Raschpichler vom Vorstand der Freibad Uetze eG am Mittwoch bei einer Baustellenbegehung. Später soll die Anlage das Schwimmbadwasser sechs mal am Tag vollständig reinigen. Für warme Tage gibt es die Möglichkeit einer Schnellfilterung in der Hälfte der Zeit. 

Sobald die Witterung es zulässt, sollen im Uetzer Freibad vorgefertigte Betonteile auf der Beckenumrandung aufgesetzt werden. Quelle: Stefan Heinze

Sobald es die Witterung zulässt, werden die Beckenränder mit der Überlaufrinne wiederhergestellt. Dabei kommen Fertigbetonteile zum Einsatz. „Das geht zügig“, sagt Kropp daher. Die Verrrohrung ist abgesehen vom Filter bereits fertiggestellt und schon wieder mit Erdreich bedeckt. Die Bausumme von rund 1,5 Millionen Euro bringt die Freibadgenossenschaft zu einem Drittel aus Rücklagen auf. Für die übrigen zwei Drittel hat die Freibad Uetze eG einen Kredit aufgenommen. Derzeit sind bei der Sanierung und dem Umbau die Handwerker gefordert. Ab April sind wieder Eigenleistungen der Mitglieder gefragt, etwa beim Einsäen des Rasens. Kropp und Raschpichler gehen davon aus, dass das runderneuerte Bad wie geplant Anfang Juni öffnen kann.

Rainer Lindenberg, Vorstandssprecher der Hänigser Freibadgenossenschaft, inspiziert das Becken vor der Sanierung. Quelle: Stefan Heinze

Für das Freibad Hänigsen seien die Aufträge vergeben. Die Firmen stünden „Gewehr bei Fuß“, sagte der Vorstandssprecher der Freibadgenossenschaft Rainer Lindenberg auf Nachfrage. In den nächsten zehn Tagen soll das Wasser abgelassen werden. Gleich danach kann das beauftragte Abbruchunternehmen damit beginnen, lose Fliesen von den Wänden abzuschlagen und maroden Estrich vom Beckenboden zu entfernen. Dann braucht die Badgenossenschaft eine frostfreie Woche, damit die Sanierungsfirma eine glatte Beckenoberfläche herstellen kann. Darauf wird eine Fliesschicht aufgetragen. Erst auf dieser Schicht kann die Beckenfolie glatt aufgetragen und verklebt werden. Diese Arbeiten müssten Anfang April abgeschlossen sein. Danach gilt es, das Becken zu füllen und das Wasser zu erwärmen, sodass das Bad pünktlich zum Saisonstart am 1. Mai öffnen kann.

Die Sanierung in Hänigsen wird möglich durch eine Förderung in Höhe von 175.000 Euro aus dem Leader-Fördertopf der Europäischen Union. Die übrigen rund 125.000 Euro erbringt die Genossenschaft weitgehend aus Rücklagen. Unwissende Besucher werden von der Sanierung später nichts bemerken, denn die Arbeiten betreffen nur den Bereich unterhalb der Trittkante des Beckens.

Im Hänigser Freibad soll in Kürze das Wasser abgelassen werden, um mit der Sanierung zu beginnen. Quelle: Stefan Heinze

Von Stefan Heinze

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