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Region Uetze Nachrichten Dollbergen soll wieder ein Volksfest feiern
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00:22 16.06.2018
Auf dem Sportgelände soll in diesem Jahr das Sommerfest stattfinden. Quelle: Friedrich-Wilhelm Schiller
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Dollbergen

Eine Gruppe junger Privatleute will das Volksfest in Dollbergen wieder aufleben lassen. Laut Lilian Appel, die in der Gruppe mitarbeitet, wird das allerdings frühestens erst 2020 der Fall sein. Offen ist zum Beispiel noch, wo das Fest stattfinden wird. „Der Platz ist das größte Problem“, sagt Appel.

Denn der Festplatz steht nicht zur Verfügung. Dort hatte 2015 ein Arbeitskreis, der ebenfalls aus Privatpersonen bestand, mit der Schaustellerfirma Musiolek das letzte Mal das Volksfest ausgerichtet. Damals endete das dreitägige Fest am zweiten Veranstaltungstag abrupt um 22 Uhr, weil in der Nacht zuvor die erlaubten Lärmwerte überschritten worden waren. Um das Schützenfest auf dem Festplatz hatte es zuvor einen jahrelangen Rechtsstreit gegeben, weil sich eine Nachbarin von der Musik und anderen lauten Geräuschen gestört fühlte.

In diesem Jahr will der neue Vorbereitungskreis am Freitag, 24. August, mit dem Dorf ein Sommerfest feiern „Das ist ein Versuch, den wir starten wollen“, sagt Appel. Die Avista Oil AG plane für Sonnabend, 25. August, auf dem Gelände des TSV eine Betriebsfeier. Dafür werde schon vorher ein Festzelt aufgestellt. „Es ist abgesprochen, dass wir es nutzen dürfen“, berichtet Appel.

Das Sommerfest soll um 16 Uhr mit einem Kinderprogramm beginnen. Am Abend soll ein Diskjockey im Zelt mit Tanzmusik für Stimmung sorgen. „Wir wollen es ohne einen Verein machen“, betont Appel. Auch wenn der Pächter des Sportheims die Veranstalter unterstützen wolle und das Fest auf dem Sportgelände stattfinden solle, bleibe auch der TSV außen vor.

Beim Ortsrat hat die Vorbereitungsgruppe einen Zuschuss beantragt. Dieser bewilligte 400 Euro. „Große Hochachtung, dass ihr so etwas machen wollt“, lobte Rainer Richter (SPD) die Privatinitiative. Jörg-Christian Hennigs (CDU) betonte, dass das Ziel des Sommerfestes sein müsse, in naher Zukunft wieder ein Volksfest zu feiern. Sonst könnten auch andere Gruppen für ihre Veranstaltungen Geld vom Ortsrat haben wollen. „Wir können den Zuschuss als Anschubfinanzierung deklarieren“, schlug daraufhin Rainer Hennig (SPD) vor.

Von Friedrich-Wilhelm Schiller

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