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Das derzeitige Kopfsteinpflaster der Mühlenstraße soll bei der Sanierung wiederverwendet werden, um damit den geplanten Mehrzweckstreifen auf der Südseite (rechts) zu befestigen.

Das derzeitige Kopfsteinpflaster der Mühlenstraße soll bei der Sanierung wiederverwendet werden, um damit den geplanten Mehrzweckstreifen auf der Südseite (rechts) zu befestigen.
© Friedrich-Wilhelm Schiller

Uetze

Anlieger bekommen ihren Regenwasserkanal

Nach langem Hin und Her ist der Baubeginn für die Sanierung der Mühlenstraße in Sicht. Der Uetzer Ortsrat hat den überarbeiteten  Entwurf gebilligt, in den Wünsche der Anwohner eingeflossen sind.

Uetze.  Nach langen Diskussionen über die Sanierung der Mühlenstraße findet nun endlich der überarbeitete Entwurf der Gemeindeverwaltung bei den Politikern Anklang. Der Uetzer Ortsrat hat dem Gemeinderat einstimmig empfohlen, dem neuen Plan zuzustimmen, in den Wünsche der Anlieger eingeflossen sind.

Wie von den Anwohnern gefordert, soll das Regenwasser nicht mehr auf der Straßensüdseite in einer sogenannten Rigole versickern. Stattdessen ist jetzt der Bau eines Regenwasserkanals geplant. Weil bisher eine Oberflächenentwässerung fehlt, bilden sich derzeit bei Regen auf der unebenen Fahrbahn riesige Pfützen. Mit dem Verzicht auf die Versickerungsmulde kann jetzt auf der Südseite ein Mehrzweckstreifen in einer Breite von einem Meter angelegt werden. Der Streifen soll als Parkraum ausgewiesen werden. Anlieger hatten an der ursprünglichen Planung die wenigen vorgesehenen Parkmöglichkeiten bemängelt.

Um den Mehrzweckstreifen zu befestigen, wollen die Planer das Kopfsteinpflaster der jetzigen Fahrbahn verwenden. Während der Ortsratssitzung fragten Anwohner, ob man nicht Kosten sparen könne, wenn man den Streifen mit Verbundsteinen pflastere. Ihnen antwortete Planer Lutz Wackermann, dass das Natursteinpflaster keine sehr viel höheren Kosten verursache.

Ein weiterer Kritikpunkt der Anlieger war bislang, dass die Fahrbahn nur 4,5 Meter breit werden sollte. Jetzt sollen die Bauarbeiter sie in einer Breite von sechs Metern asphaltieren.  Daher wird der Gehweg auf der Nordseite schmaler. Er wird einschließlich Hochbord zwei Meter breit und soll mit roten Verbundsteinen gepflastert werden. Außerdem ist geplant, die Straßenlampen zu erneuern.

Während der Ortsratssitzungen erkundigten sich Anwohner auch nach dem Baubeginn. Achim Koch aus der Uetzer Bauverwaltung wies darauf hin, dass der Rat noch am 1. März den überarbeiteten Plan absegenen müsse. Anschließend wolle die Verwaltung die Arbeiten sofort ausschreiben, damit der Straßenbau möglichst bald beginnen kann. Eine Fertigstellung in diesem Jahr sei das Ziel.

Von Friedrich-Wilhelm Schiller


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Uetze ist ...

  • ... eine Gemeinde zwischen Hannover, Peine und Celle mit 20.000 Einwohnern.
  • ... gelegen an den Flüssen Fuhse und Erse.
  • ... eines der größten Zwiebelanbaugebiete Deutschlands. Nicht umsonst feiert man hier jährlich das Zwiebelfest.
  • ... Standort gleich für zwei Freibäder und für den Erse-Park.
  • ... 6x pro Woche Thema im Anzeiger, die als Heimatzeitung in Uetze der Neuen Presse beiliegt. Im Abo und am Kiosk - ohne Mehrkosten.