Menü
Neue Presse | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Nachrichten Zukunftswerkstatt blitzt mit Vorschlag ab
Region Uetze Nachrichten Zukunftswerkstatt blitzt mit Vorschlag ab
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
14:04 26.08.2018
An dieser Stelle ist beim Sturm die Fahrbahn der Kreisstraße 145 beschädigt worden. Warnbaken sichern die geflickte Stelle. Quelle: Friedrich-Wilhelm Schiller
Dedenhausen/Wehnsen

Die Kreisstraße 145 zwischen Dedenhausen und Wehnsen ist wieder frei. Die Bäume, die der Sturm am 9. August umgeweht hat, sind beseitigt. Allerdings haben die entwurzelten Bäume hier und da Schäden an der Fahrbahn hinterlassen, die notdürftig ausgebessert worden sind. Die WEP-Arbeitsgemeinschaft, die Zukunftswerkstatt der Dörfer Wehnsen, Eickenrode und Plockhorst, will aus der Not eine Tugend machen und schlägt vor, in die Planungen von Reparaturarbeiten auch den seit langem geforderten Bau eines Radwegs einzubeziehen.

„Hier könnten gleich zwei Anliegen auf einem Schlag erledigt werden“, sagt Jens Reupke von der WEP-AG. Mit dem Bau des Radwegs erfülle man einen Wunsch der Einwohner aus Wehnsen, Plockhorst, Eickenrode und Dedenhausen und tue auch noch etwas für den Umweltschutz.

Sowohl Fabian Laaß, Pressesprecher des Landkreises Peine, als auch sein Kollege bei der Region Hannover, Klaus Abelmann, halten den Vorschlag der WEP-AG für nicht praktikabel. „Die durch den Sturm entstandenen Schäden an der Kreisstraße zwischen Wehnsen und Dedenhausen auf dem Gebiet des Landkreises Peine sind nicht so groß. Die wenigen Löcher im Straßenkörper werden mit Mineralgemisch aufgefüllt. Für den Radwegbau ergibt sich daher keinerlei Vorteil“, sagt Laaß.

„Einen Radweg zu bauen, geht nicht mal eben so“, gibt Abelmann zu bedenken. Weil es sich in diesem Fall um ein grenzüberschreitendes Projekt handele, müssten sich der Landkreis Peine und die Region Hannover darüber abstimmen. Für die Baugenehmigung sei ein Planfeststellungsverfahren erforderlich. Wenn die Genehmigung vorliege, müsse erst der Grunderwerb getätigt werden. Dafür und für den Bau müsse Geld im Haushalt eingeplant werden. Erst ganz zum Schluss könnten Landkreis und Region etwaige Bauleistungen ausschreiben.

Von Friedrich-Wilhelm Schiller und Kerstin Wosnitza

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 00:00 und 07:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Der Gemeindebürgermeister Werner Backeberg (SPD) hat im Finanzausschuss des Rates eine längere Wochenarbeitszeit für die Gleichstellungsbeauftragte gefordert. Das Gremium vertagte die Entscheidung.

24.08.2018

Die Hänigser Firma Köttermann, drittgrößter Arbeitgeber in der Gemeinde, hat Insolvenz angemeldet und will sich in Eigenverantwortung sanieren. Betriebsrat und IG Metall reagieren überrascht.

23.08.2018

K+S prüft die Flutung des stillgelegten Bergwerks Niedersachsen-Riedel mit Haldenwasser aus Hessen. Einige Hänigser befürchten, dass K+S dafür schon in Hänigsen die Voraussetzungen schafft.

23.08.2018