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Region Uetze Nachrichten Schnelles Internet bis Ende 2018 überall in Uetze
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00:15 05.01.2018
Die Gemeinde Uetze setzt alles daran, bis zum Jahresende alle Ortsteile an schnelle Datenautobahnen anzuschließen.  Quelle: dpa
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Uetze

 In der Gemeinde sollen bis zum Jahresende 2018 die Einwohner aller Ortsteile die Möglichkeit haben, schnelles Internet zu nutzen. Alle weißen Flecken – das bedeutet, es stehen weniger als 30 Mbit pro Sekunde für Down- und Upload von Infos und Bilddateien zur Verfügung – sollen dann verschwunden sein. Das ist das Ziel der Gemeinde, um Uetze als Wohnort und als Wirtschaftsstandort zukunftssicher zu machen. 

Einer der noch unterversorgten Bereiche ist Wackerwinkel. Gemeinsam mit der Gemeinde plant die Region, dort bis zum Jahresende einen leistungsfähigen Breitbandanschluss zu verlegen. Der Antrag auf Fördermittel von Bund und Land sei gestellt, berichtet Uetzes Wirtschaftsförderer Andreas Fitz. Die Region übernehme den größten Teil des Eigenanteils, den die Kommunen aufbringen müssen. Eine kleine Restsumme bleibe für die Gemeinde, so Fitz.

In Abbeile wird ebenfalls in die digitale Zukunft investiert. Die Telekom wird dort bis Ende 2018 die Haushalte und Betriebe mit bis zu 100 Mbit pro Sekunde im Download und bis zu 40 Mbit pro Sekunde im Upload ans Internet anschließen. Der Ausbau für den kleinen Ortsteil kostet rund 200 000 Euro, davon zahlt die Telekom 110 000 Euro, rund 90 000 Euro sind Zuschüsse von Bund, Land und Region. 

Im Gemeindegebiet gibt es vier Unternehmen, die Internetanschlüsse anbieten – neben der Telekom sind das Vodafone, HTPund FNOH-DSL Südheide. Letzteres ist eine Hänigser Firma, mit der Inhaber Cord Homann zunächst Internet per Funk anbot. Inzwischen verlegt FNOH-DSL Südheide allerdings auch leistungsstarke Kabel, wie beispielsweise im Spreewaldseengebiet, wo seit 2016 VDSL-Anschlüsse mit bis zu 100 Mbits pro Sekunde im Download zur Verfügung stehen. Dieselbe Leistungsfähigkeit will das Hänigser Unternehmen auch in Dahrenhorst und Altmerdingsen-Krausenburg anbieten. Der Ausbau ist laut Fitz für Anfang 2018 geplant. 

Die Breitbandversorgung an den Spreewaldseen ist nach Ansicht des Wirtschaftsförderer ein großer Entwicklungsschritt. „Wir sind froh einen regionalen Anbieter gefunden zu haben“, sagt Fitz. In der Vergangenheit seien bei der Gemeinde immer wieder Anfragen von Anliegern nach einem leistungsstarken Internetanschluss eingegangen. „Wer diese neue technische Möglichkeit nutzen will, muss allerdings selbst aktiv werden, indem er den Anbieter wechselt“, sagt Fitz. „Das macht die Gemeinde nicht.“

Mit schneller Internet-Geschwindigkeit versorgt die Telekom bereits die Ortsteile Uetze, Hänigsen, Hänigsen-Riedel, Obershagen, Altmerdingsen, Krätze, Katensen, Dedenhausen, Eltze und Benrode. In Uetze und Hänigsen sind laut Fitz zudem rund 60 Prozent aller Adressen über das Unternehmen Vodafone an das weltweite Datennetz angebunden. In Dollbergen hat diese Aufgabe HTP übernommen. Schwüblingsen und die Straßen in der Uetzer Siedlung Burgdorfer Straße hat die Hänigser Firma FNOH-DSL Südheide bereits erschlossen. 

Trotz der technischen Aufrüstung werde es im Gemeindegebiet allerdings weiterhin einzelne Adressen geben, in denen weniger als 30 Mbit pro Sekunde für Down- und Uploads aus dem Internet verfügbar sind, räumt Fitz ein. Zum Beispiel sind die Osterwiesen in Obershagen so abgelegen, dass sich das Verlegen von Breitbandkabeln nicht rechnet. „Wir müssen schauen, ob wir dafür eine dauerhafte Funklösung finden.“

„Derzeit ist die Gemeinde Uetze mit den zur Verfügung stehenden Bandbreiten sehr zufrieden“, sagt Wirtschaftsförderer Fitz. Allerdings sei damit nur ein Zwischenziel erreicht, denn die digitale Entwicklung werde immer größere Bandbreiten benötigen. „Das Ziel wird Glasfaser bis ins Haus sein“, sagt Fitz, „wir werden diese Entwicklung mitgehen müssen.“

Von Anette Wulf-Dettmer

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