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Region Uetze Nachrichten Tim Degotschin löst Uwe Fricke ab
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11:33 17.02.2019
Tim Degotschin (links) und Maik Gundelbacher leiten künftig die Ortsfeuerwehr Altmerdingsen. Quelle: Friedrich-Wilhelm Schiller
Altmerdingsen

Tim Degotschin soll in den nächsten sechs Jahren die Ortsfeuerwehr Altmerdingsen leiten. Einstimmung wurde er in geheimer Wahl in der Jahresversammlung der Altmerdingser Wehr zum Ortsbrandmeister gewählt. Degotschin hat nach eigenen Worten nicht mit dem einhelligen Ergebnis gerechnet. Der Chef der Ortsfeuerwehr, Uwe Fricke, hatte sein Amt zur Verfügung gestellt. Er wolle die Verantwortung nach mehr 20 als Jahren Mitarbeit im Ortskommando in jüngere Hände legen, sagte Fricke. Er war neun Jahre lang Ortsbrandmeister, davor neun Jahre stellvertretender Ortsbrandmeister und fünf Jahre Jugendwart.

Gemeindebrandmeister Tobias Jacob lobte Frickes ruhige Art. „Er ist die Gelassenheit in Person, man könnte auch sagen: Er ist eine coole Socke“, bestätigte Bürgermeister Werner Backeberg.

Die Amtsübergabe wird wohl im April sein. Der Gemeinderat muss der Wahl noch zustimmen. Degotschin war bisher stellvertretender Ortsbrandmeister. In dieses Amt wählte die Versammlung Maik Gundelbacher. Als Gerätewart wurde Olaf Gründel bestätigt.

Bürgermeister: Zahl der wetterbedingten Einsätze steigt

Gemeindebrandmeister Tobias Jacob beförderte Degotschin zum Ersten Hauptlöschmeister. Die geplante Ernennung der erkrankten Jugendwartin Carola Gründel muss zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt werden. Für 40 Jahre aktiven Dienst zeichnete Jacob Henning Giesemann aus. Für 60 Jahre Mitgliedschaft in der Feuerwehr ehrte er Werner Fricke. Uwe Fricke überreichte dem langjährigen Gruppenführer Manfred Vasterling und Wilfried Kail, der in die Altersabteilung gewechselt ist, Abschiedspräsente. Der scheidende Ortsbrandmeister erhielt vom künftigen Führungsduo einen Präsentkorb und seine Frau Bianca Blumen.

„Wir wurden im vorigen Jahr 14-mal alarmiert“, berichtete Uwe Fricke. Es waren sechs Brandeinsätze und acht technische Hilfeleistungen. Die Ortsfeuerwehr hat derzeit 33 aktive Mitglieder. Darunter sind sechs Frauen. In der Jugendabteilung sind 24 Jungen und Mädchen. Jugendwartin Gründel wünscht sich für den Nachwuchs mehr Betreuer. Nach Bürgermeister Backebergs Einschätzung wird die Zahl der wetterbedingten Einsätze, die derzeit 40 Prozent der technischen Hilfeleistungen ausmachten, weiter steigen. Darauf müsse die Gemeinde die Ausrüstung ausrichten.

Von Friedrich-Wilhelm Schiller

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